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Warburg, Aby Moritz ; Boll, Franz [Recp.]
Brief von Aby Moritz Warburg an Franz Boll — Hamburg, 12.9.1920

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Prof. Dr A. Warburg

HAMBURG 20,.12,.S.Äp.t.... 19ß0
114 HEILWIGSTRASSE
TELEPHON VI, 3340.

Lieber Freund Boll!
Infolge gesteigerter Krankheit sind wir leider mit den Druckbo-
gen noch sehr zurück und können sie auch aus dem äusserlichen
G-runde nicht abschliessen,dass Winter - trotz^ seines me^hrfachen
telefonischen Versprechens,das wir auch erst erhielten,nachdem wir
ihn erst vergeblich me^hrfech brieflich,und telegraphisch mit Rück-
antwort zu einer Aeusserung aufgefordert hatten - zwar für die nächste
Zeit die Klischees in Druckbogen zuäagte,bis jetzt aber auch nicht
ein einziges Stück geschickt hat.Dieser Zustand dauert nun schon
Wochen.^ch wäre ihnen sehr dankbar,wenn Sie mir wenigstens von dieser
Seite her helfen würden,damit ich,falls ich in nächster Zeit wieder
aus gesundheitlichen siücksich©ti8.|> ausspannen muss (recte in ein Sa-
natorium zu gehen habe,falls es nicht anders zu machen ist) wenig-
stens die Klischees vorher mit Sa.xl durchsehen kann.Sonst sieht es
mit der Weiterverarbeitung oder gar mit dem Abschluss unendlich trüb
aus,wozu jetzt schon jede Veranlassung vorliegt.
Wäre es absolut ausgeschlossen,dass Sie mich hier noch einmal aufsuche
oder an einer andern Stelle,obgleich ich glaube,dass in diesem
Falle wegen des Mangels an Hilfsmitteln wesentlicheShhritte zur
Förderung doch nicht getan werden könnten^Es muss schon hier in der

Bibliothek sein
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