Universitätsbibliothek Heidelberg, Heid. Hs. 3930,B.II 3.2b
Kühn, Johannes
Die Entstehung der nationalistischen/ nationalsozialistischen Revolution (Typoskript, Durchschlag) — Anfang 1935

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Vo rb em e r^u ng e n.

Folgende ist ei ;e vorläufige Zu3ar^menfasng von Gedanken
Ub^r das fheraa "Entstehung der n.s.Revolution". hanualt eia
eigentlich mr uia ein^ Absteckung des historischen Feldes. Der
^tn^eheure ^toff verschwindet n o t wend, i g er we 18 e in einer sol-
chen Betrachtung; nur Meilensteine sind teret ahnet.
Unter Entstehung der n.s.Revolution ist hier nicht ihre un—
mittelbare Vorbereitung und ihr Ausbruch verstanden. E.i i'^'t
klar.dass Erscheinungen 6s letzten Jahrzehnts wie d^ e de-
Mutlge n.de Lage Duutschlsnds.die^Zarfahrenhel t des Fartellenena
die Eigenart Hitlers und seine mächtige Agi ta-bionskrai t ,.schl t es
lieh die grosse 'Wirtschaftskrise nicht weg zu donkende -Jmstän-te
der Entstehung der n.s.Revolution darstellen. Doch reichen.sie
ZUE historischen Begreifen dew Fhänoiacws nicht, aus. Dieteg ist
grösser,als nur meinen upmitb'elbaren Vorauswet-
zungen und 4.nlawwe:!. begrii Zen ^er.de n konnte.
Man wird::-.einmal dahin kcnameh.die n.s.Revolution mit den ande-
ren revolutionären H'achkriegsursohelnungen in Deutsch!and zu—
s am m e nz'-.if aasen und von "der Naohkri egsrevolutlon" zu sprechen,
in der eine Reine grosser unu a . T . — c*&.
du rehe i n a nd e r und i ns i na nie r rauschten, von e 1 nem Zeitalter,
in .'.e.j revblutic'aäre Energie dich an verschiedenen Funkten der
Gazelld-chaft erhob und un^er . -verschiede =ieh Bankern zet Stu nm
antrat. Die .felg-enden au 3 f u h r utig c r. -f nd im Bewuss ts ei n,. o ieues
Zusammer3iabges ' gemacht; die^ Rerau ahebung der n.s.Revolution be
deutet hur Wahl dcE Ges i ch^spunkbes,nt cht. abaoluterklärwng.

.EnJli chl .es. handelt sich nicht um' eine parstellung sondern um -
abstrahierende Erkenntnis; nicht um ein Portrait m^t allen
n-.n-5em unfeine Skizze mit einigen entscheidendere Z gen. Daher
i rf von v^olswi abgedeMen. vas suy; Gegenstand ge.norer.. mag, wenn
man ihn in sei nur ganzen. DracheInungsbreite betrachtet, was.
aber nicht das R^ e e h; -.—4..^.^
Objekt des, ,i..sL
für d as Fo1genc

r sene 1 nu ng u r c tu e w .
derjenigen Sache auumaent ,.die hier
^enachaf tli.^en Brken.t^n3 - 1 wt.' Das gilt- selba-t.,
de:jede Revblut10 n wunlt alles menschliche aul
und bringt Schmutz und Schwache,Brutal! tat und Feigheit in
Henge a'os L'cht. 3- wenig di ene Dinge in ethischer Hinsicht
bagatellisier':, wer ien. s"rfen- und so wenig sie geschichtlich .vir
kungslos sind,stellen sie do^n nur Folgerescheinung an der Re-
volution dar,ni cht, ihr'Wesen. Diesem aber gilt es zu erke r-nan.
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