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Jahn, Otto
Die Gemälde des Polygnotos in der Lesche zu Delphi — Kiel, 1841

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https://doi.org/10.11588/diglit.1053#0072
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72

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Nun befindet sich aber auf der mit b bezeichneten Tafel
auf der Rückseite ebenfalls eine Inschrift, welche so lautet:

• • • £Ap/J.]ov[(x]

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Hier findet sich nun eine so genaue Uebereinstimmung
in den einzelnen Ausdrücken, dass bei der sonstigen Ver-
wandtschaft der Reliefs gar nicht zu zweifeln ist, dass eine
und dieselbe Quelle beiden zum Grunde liegt. Dies wird
noch deutlicher, wenn man die letzte Reihe dieser Inschrift
genauer beachtet. Auf dem bekannten Farnesischen, jetzt Al-
banischen Relief (Zoega, Bass. II, 70.), das die Apotheose des
Herakles vorstellt, welches des gleichartigen Stoffes und der
verwandten Darstellungsweise wegen stets als in genauer
Verbindung mit den bisher besprochenen stehend betrachtet
worden ist, ist in einer Inschrift auf zwei Pfeiler« die Ge-
schichte des Herakles in einem gedrängten Abriss erzählt
(bei Marini Iscriz. Alb. n. 153. p. 150 if.), grade wie auf
 
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