Jugend: Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben — 19.1914, Band 1 (Nr. 1-26)

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K. Sterrer (Wien)

(Besitzer: Hugo Schmeil, Dresden)

Frühling

Still und gelassen

□ iE U/eI1 in SonntagsruhE flieht,

□Er tiefe HimmEl sein Segnen gieht
Slill und gElasssn.

Der Bach weih seine ewige Bahn.

Ein Kinderlachen läutet heran
Bus sonnigen Gassen.

□er sichern Wolken leuchtenden Blick,
□er uralten Bäume weihes Genick,

Wer mag sie fassen?

So, meine Seele, reife auch du
Heran zu entsagender Schicksalsruh,
Still und gelassen.

fl. flitEnhofer
Karl Sterrer: Frühling
Adolf Attenhofer: Still und gelassen...
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