Jugend: Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben — 30.1925, Band 1 (Nr. 1-26)

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Duftspender von feinstem Reiz . .

Was sind bei einer Dame die schön-
sten weißen Zähne, was ist die
schönste Form der Nase, die schlank-
ste Gestalt, das zarte Oval des Ge-
sichts, der reizendste Mund, die klas-
sischen Linien des Körpers, wenn
jenes undefinierbare Etwas fehlt, das
der Frauenerscheinung erst das ma-
gisch Anziehende, Faszinierende gibt:
das wirklich feine Parfüm!

Der Geruchsinn ist das Domi-
nierende, Entscheidende. Sehnende
Blicke einer Frau können mich nicht
irre machen, liebliche Worte mich
nicht immer er m armen, talentvolle
Küsse mich nicht aus dem Konzept
bringen — aber ein gewisser Duft
kann mich bezaubern, trunken
machen.

Harmonie, Symetrie und Naturge-
mäßheit wirken immer dezent, ein
feines Parfüm kann aber unter Um-
ständen noch dezenter wirken.

Die Benützung eines edlen Par-
füms zeigt feines Verstehen für die
Abgestimmtheit des äußeren Men-
schen.

Aus feingeschliffenem Flacon auf-
steigendes oder von einer Dame aus
gehendes Aroma, das dem Duft einer
wunderbaren Blume oder eines sel-
tenen Holzes gleichkommt, eröffnet
eine Welt ^ oll Farbenschönheit und
Wärme, voll Jugendlichkeit und Le
bensbejahnng. Darum nochmals: von
allen Gütern der Erde liebe ich ein
feines Parfüm am meisten!

Welches Parfüm es sein muß?
Natürlich nur ein solches, das be-
zwingend und dabei doch diskret,
das kräftig, von höchstem Gehalt
und dabei doch nicht aufdringlich ist.

Schönheitsmittel und Parfüme wer-
den glücklicherweise jetzt auch in
Deutschland in höchster Vollendung
hergestellt. Es gibt heute Parfüme
deutscher Herstellung, die wirklich
souverän genannt werden dürfen und
die jedwede Enttäuschung ansschlie-
ßen.

Zweifellos steht die orientalische
und französische Parfümeriekunst
hoch da — dennoch har deutsche

Kompositionstechnik es verstanden
das aus fremden Ländern Darge
botene weiter zu entwickeln, zu ver-
vollkommnen, es unserer Zeit anzu"
passen. So sehen wir denn bei ge.
wissen deutschen Parfümen orien
talische und occidentalische Kunst
und Technik in glücklicher Harmonie
gepaart.

Ein derartiges, aus feinsten Ingrp.
dienzen und mit höchstem Können
hergestelltes Parfümierungsmittel ist
uns durch die in allen Weltteilen
bekannte Firma F. Wolff & Sohn
Karlsruhe, in Klarybella
geben.

Po-

Klarybella ist als Seife, als Par-
füm, als Brillantine, als Toilette-
wasser, als Kopfwasser und als Puder
vorhanden. Da das eine Präparat das
andere durch Wirkung und Duft,
unterstützt, ist bei der Körperpflege
die Möglichkeit gegeben, nur Prä-
parate gleichen Namens und gleicher
Parfümierung benutzen zu können.

Wem es um ein Parfümierungs-
mittel von wunderbarem Aroma zu
tun ist, das unvergleichlich zart und
von innerer Wärme ist, das neben
feinstem Gehalt auch größte Er-
giebigkeit zeigt, das der Sensibilität
der modernen Welt weitgehendst ent-
gegenkommt, das in seiner Eigenart
und Qualität, in seiner Etikettierung
und Aufmachung eine Zierde für
jeden Toilettetisch bildet, der darf
an Klarybella nicht gleichgültig vor-
übergehen!

Wieviel Verdruß bereitet es der
Hausfrau, feststellen zu müssen, daß
infolge unzuträglicher Schuhcreme
ein fast neuer Schuh Risse
aufweist. Solche unangenehme Über-
raschungen können Sie vermeiden,
wenn ausschließlich Erdal Marke
Rotfrosch, die w i r k 1 i c h gute
Schuhcreme zur Pflege der Schuhe
verwendet wird. Das Leder wird
nicht brüchig, sondern bleibt ge-
schmeidig.
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