Krieger, Albert ; Badische Historische Kommission [Hrsg.]
Topographisches Wörterbuch des Großherzogtums Baden (Band 1) — Heidelberg, 1904

Seite: 817
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Hächinurbeiz — Hagen.

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(hetzen, jagen) und beize (Falkenjagd) zu
stellen]

Bacillen s. Hecheln.

Hachon s. Hach.

Haehper, Hachperch, Hachsperg s. Hach-
berg.

Hachtel, ein zwischen Gräfflngen und
Buch am Ahorn ausgegangener Hof, dessen
Name noch als Flurname erhalten ist TK.
19. — in Hagental curia 1257 WUB. 5,225.
— der hof Hachtel gehört zum hove Gref-
flngen 1544 K. Berain 1231a (Boxberg).

[Tal mit dichtem Gestrüpp? Hach hier
wohl dialektisch = Hag; vgl. Hag, Hagen]

Hacbwiller s. Hechwihl.

Hackenbach s. Hagenbach.

Hackenmnle s. Bretzingen.

Häcklbach s. Hepbach.

Häcklingen u. ä. s. Hecklingen.
. Hadamaresschnen 926 Dümge 6. — Eine
Örtlichkeit, die zwischen Sulzbach und Wol-
fersbach, zwei Nebenbächen der Schutter,
zu suchen ist TK. 92; vgl. Z. NF. 4,309 f.

[Entstellt. Als zweiter Bestandteil ist
wohl ahd. sneida (ausgehauener Waldweg,
Grenze) anzunehmen. = Schnait des Hada-
mar]

Hadebrehswilare, Hadebrehtiswilaere u.
ä. s. Haberstenweiler.

Hademarsbach, Hademersbach u. ä. s.
Harmersbach.

Hadeprehteswilare s. Haberstenweiler.

Hadericheswiler, Häderswiler s. Hederts-
weiler.

Hadmcrsbach u. ä. s. Harmersbach.
Hädorf s. Heudorf.

Hadwang, HMwangen s. Herdwangen.
Hae s. Ach.

Haederswyler, Haedriehswiler s. Hederts-
weüer.

Hasggellngen, Hseglingen u. ä. s. Heck-
ragen.

Haentschucnsheiiu u. ä. s. Hantschuhs-

heira.

Haerdern s. Herdern.

Hafelesäge, Mühle, Gem. Grafenhausen

(Bonndorf).

Hafeneberstein, Haffeneberstein u. ä. s.
Haueneberstein.

Häflinshof s. Mittelzell.
heim) tbnck'Hof' 6em-Weitenau (Schopf-

colr?.af*» Weiler, Gem. Ottersweier (Bühl). —
caTÄ01™11 daustri in Alba*) in Hafte
rain £JUB-1<167- ~ Hafft "60 K. Be-
OttL•.? (Klost- Schwarzach). — Haft
aiaftj *T ?erichts 1582 K. Baden-Baden

*' Herrenalb in Württemberg.

[Haft = Einfriedigung, Buch, Flurnamen-
buch 97]

an dem hoch stresse 1400 Z. 14,261.

Gehörte bis 1805 zur Landvogtei Ortenau.

Hag (Haag), Haus, Gem. Nußbach (Triberg).

Hag (Haag), Ober- und Unter-, Dorf
(Eberbach). — Hag 1504 Z. 26,149. 1567
ib. 26,36. — zum Hag 1559 K. Berain 7703
(Kloster Schönau). — Vgl. Z. 26,36.

Hag, ecclesia parochialis; s. Lampertus
patronus; communitas ibidem confert 1496
Kop. 17. Jhs. Wormser Synodale, Z. 27,413.

[ahd. hac, dichtes Gebüsch, Einhegung,
Hag; eingezäunter Wald, Weideplatz oder
Ortschaft; Schade 1,363]

Bis 1803 kurpfälzisch (Oberamt Heidelberg,
Stüber [Reiehartshauser] Zent).

Vgl. Helmstatt, Reichartshausen.

Hag s. Haghof (Lahr).

Häg, Dorf (Schönau). — Pfarrkirche
s. Michaelis archang.

Gehörte bis 1805 zur Landgrafschaft Breis-
gau und war eine ritterschaftliche Besitzung
der Familie von Schönau-Zell.

Hagbreswiler s. Haberstenweiler.

Hage s. Haumühle.

Häge s. Hegne.

Hägelberg, Dorf (Lörrach). — Hegniberg
1113 Kop. 16. Jhs. Z. 2,195. 1344 Kop.
15. Jhs. Burekhardt, Hofrödel 233. 1383
K. Berain 7217 (Kloster S. Blasien). 1413
Z. 2,206. — Hegnenberg im Wisental 1464
K. Breisgauer Archive (Hägelberg). — Hegel-
berg 1569 K. Berain 7013 (Propstei Istein).
— Heglinberg 1571 K. Berain 8301 (Steinen).

ain cappell in dem dorf ze Hegnenberg
1464 K. Breisgauer Archive (Hägelberg). —
capella in Heglenberg fllialis 1493 FDA.
24,217.

[Für älteres Haginenberg, = Berg des
Hagino, Hagen]

Baden-durlachisch (Landgrafschaft Sausen-
berg).

Vgl. Weitenau.

Hägelehof, Hof, Gem.Honstetten (Engen).

Bis 1806 fürstenbergisch (Herrschaft Hohen-
hewen).

Hagelsbach, Haus, Dorf Grimmerswald,
Gem. Seebach (Achern).

Hagelsboden, Mühle, Gem. Dittishausen
(Neustadt).

Hagen (Haagen), Dorf (Lörrach). — Ha-
gena 1365 K. Maus- und Staatsarchiv (Otto
v. Hachberg-Sausenberg). — Hagnen 1393 Z.
30 232.

' Henni Meiger vogt zu Hagen an statt und
in namen marggraf Rudolfs von Hochperg,
herre zu Röteln und zu Susenberg 1447 K.
Bomstift Basel (Hauingen). — Jacob Sultz-
berger vogt zu Hagen, richter anstat und in
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