Krieger, Albert ; Badische Historische Kommission [Hrsg.]
Topographisches Wörterbuch des Großherzogtums Baden (Band 1) — Heidelberg, 1904

Seite: VII
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Vorwort.

derselben ist so groß, daß ich mir versagen muß, die Namen aller auf-
zuführen. Zum Teil sind es die gleichen Personen, denen ich schon im
Vorwort zur ersten Auflage zu danken hatte. Zu nennen habe ich hier
außerdem Herrn Geh. Eat Dr. v. Weech und Herrn Archivrat Dr. Obser,
welch letzterer mir namentlich zahlreiche Nachweise aus den Beständen
des General-Landesarchivs zur Verfügung gestellt hat, Herrn Universitäts-
professor Dr. Stutz in Freiburg, der mich auf das Universitätsarchiv in
Freiburg, und Herrn Universitätsprofessor Dr. Beyerle in Breslau, der mich auf
das erzbischöfliche Archiv in Freiburg und auf das Stadtarchiv in Konstanz
hingewiesen hat. Herr Fr. Frankhauser, Hülfsarbeiter am großh. General-
Land esarchiv, hat gemeinsam mit mir den größten Teil der überaus
schwierigen und zeitraubenden Korrekturen gelesen. Ganz besonderen
Dank schulde ich auch den Vorständen der im Eingange genannten
Archive u. s. w., die ohne Ausnahme in entgegenkommendster Weise
meine Arbeiten unterstützt und gefördert haben.

Karlsruhe, im Dezember 1903.

A. Krieger.

Vorwort zur ersten Auflage.

In ihrer IV. Plenarsitzung im November 1885 beschloß die Badische
Historische Kommission auf Antrag des Archivdirektors Dr. Fr. von Weech,
Welcher damit eine von Geh. Hofrat Dr. Fr. X. Kraus in der I. Plenar-
versammlung gegebene Anregung aufnahm, die Bearbeitung eines Topo-
graphischen Wörterbuchs des Großherzogtums Baden. Dasselbe sollte
mit Ausscheidung jedes anderen Stoffes, insbesondere aller Flur- und Ge-
wannnamen die urkundlichen Formen der Namen der heute noch bestehen-
den, sowie der ausgegangenen Wohnorte (Odungen) im Großherzogtum in
früherer Zeit feststellen.

Dieser ursprüngliche Plan erfuhr jedoch schon im Laufe der Vor-
arbeiten verschiedene Erweiterungen. Das Topographische Wörterbuch,
wie es jetzt vorliegt, enthält außer den Namen der Wohnorte auch die
Namen der alten Gaue, ferner solche von Flüssen und Bergen, sowie
endlich auch diejenigen Flurnamen, welche eigentliche Wohnortsnamen
sind und als solche auf ehemalige Wohnplätze hindeuten, auch wenn
urkundlich das Vorhandensein eines Wohnorts an der betreffenden Stelle
nicht nachzuweisen war. Es sind letzteres hauptsächlich die mit -hausen,
-hofen, -ingen, -stetten, -weiler u. s. w. zusammengesetzten Namen.
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