Universitätsarchiv Heidelberg, XII,1 Nr. 127

charter

Heidelberg, 1600 Februar 27, Ausfertigung

Der Rektor und die Fakultätsdekane der Universität Heidelberg beurkunden, dass der verstorbene Thomas Erast, Doktor der Medizin und Professor an der Universität Heidelberg, über sein Testament ein Stipendium an den Universitäten Basel und Heidelberg eingerichtet hat. Dieses soll erst nach dem Tod seiner Ehefrau Isotta in Kraft treten. Mit einer Hauptsumme von 3200 Gulden und einem jährlichen Zins von 160 Gulden sollen vier Stipendiaten, zwei an der Universität Basel und zwei an der Universität Heidelberg, mit je 40 Gulden unterstützt werden. Studenten der Medizin und Angehörige der Familie Erast werden bevorzugt auf das Stipendium präsentiert. Die Stipendiaten sollen reformierten Bekenntnisses sein. Geben vnndt geschehen zue Heidelbergh den 27. februarii, Im Iahr alß man zahltt nach Christi vnnsers Lieben herrn vnndt Seeligmachers geburth Sechszehenhundertt.

Seal:
  • 1: Rektor, Wachssiegelfragment in Metallkapsel an blau-weißen Schnüren, 2 x 3,5 cm
  • 2: Theologische Fakultät, Beschädigtes Wachssiegel in Metallkapsel an blau-weißen Schnüren, 5 x 3,5 cm
  • 3: Juristische Fakultät, Leere Metallkapsel an blau-weißen Schnüren
  • 4: Medizinische Fakultät, Leere Metallkapsel an blau-weißen Schnüren
  • 5: Artistenfakultät, Leere Metallkapsel an blau-weißen Schnüren
References: WUBH II, Nr. 1443; Drüll, GLEX I, 2002, S. 141 f.; Merkel, Stipendienstiftungen, 2008, S. 147-151
Material/Medium: Pergament, Dimensions: 35 x 30 cm
Extent: 4 Blätter
Provenance: Universität Heidelberg; Altsignaturen: IX, 8 Nr. 69
Language: German

Citation link: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/uah_XII-1_127  
URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-455398  
DOI: https://doi.org/10.11588/diglit.45539
Metadata: METS
IIIF Manifest: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/iiif/uah_XII-1_127/manifest.json

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