Wiegand, Theodor ; Cemal Paşa
Alte Denkmäler aus Syrien, Palästina und Westarabien: 100 Tafeln mit beschreibendem Text — Berlin, 1918

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Zur Umschrift der orientalischen Namen und Wörter

ä, 6, i, 6, ü betonter langer Vokal,
ä, e, 1, ö, ü unbetonter langer Vokal,
ch = *-: wie deutsches ch in »Dach«,
d = Je>: emphatisches d.
dh = j: gelispeltes d, wie englisch th in »this« und neugriechisch $.
dj = r '• in Syrien meistens wie englisches j gesprochen,
gh = c-: schnarrendes Zäpfchen-r, wie das vom Berliner gesprochene
g in »sagen«.
h = »•: emphatisches h.
k = Jj: emphatisches k.
s = ^j»: emphatisches s.
t = J»: emphatisches t.
th = £>: gelispeltes t, wie das englische th in »thing« und das
neugriechische 9-.
z = j : weiches s, wie deutsches s im Wortanfang und französisches z.
z = Jj: gesprochen i. wie z, 2. wie d.

= |: leichter Vokalansatz, wie der griechische Spiritus lenis.

Im Anlaut bei der Umschrift weggelassen.
= p : scharfer Vokalansatz oder -absatz.

Bemerkung: Die emphatischen Laute unterscheiden sich von den entsprechenden
einfachen durch eine kräftigere Aussprache. Bei d und t wird die Zunge gegen den
oberen Gaumen, bei s gegen die obere Zahnreihe gepreßt, bei k der Laut hinten im
Gaumen hervorgebracht.

Bei denjenigen orientalischen Namen und Wörtern, die dem deutschen Leser
geläufig sind, zum Teil auch in einer der Urform nicht genau entsprechenden Gestalt,
ist auf die getreue Wiedergabe der fremden Laute in der Umschrift verzichtet.
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