Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 2.1878

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238. Ausgussgefäss. (P. 133.) H. 0'21. Weiss aufgesetzt, Gefäss roth.
Plump. F. — Ein Käuzchen mit ausgebreiteten Flügeln. — Abgeb. Font.

239. AryballOS. (M. 72.) H. 0-085. F. — Eine Sphinx mit grossen Flügeln
sitzt nach 1. — A. Abgeb. Font.

240. Desgleichen. H. w. o. F. — Zwischen Ranken steht ein Schwan mit
aufgerecktem Halse flügelschlagend nach 1.

241. Zweihenklige Schale (vgl. P. 177, etwas schlanker, Reliefköpfchen u.
Riefelung w. o.). H. 0"06. Weiss Gelb und Roth aufgesetzt. Sehr zierlich. S.
— A. Ein weisser Frauenkopf (Profil) in der Haube zwischen üppigen Blüthen-
ranken. — B. Ein Frauenkopf w. o. zwischen ausgespannten Flügeln. — J. Ein
Frauenkopf w. o.

242. KyÜX. (M. 8 mif höheren oben eckigen Henkeln). H. 0-065. S. —
A. Ein Frauenkopf mit Diadem und offenem Munde en face. — B. Ein Frauen-
kopf mit Diadem im Profil.

243. Rhyton mit Rehkopf; junge stumpfe Hörnchen. Sehr gut gebildet, die
bunte Bemalung wohl erhalten. F. — A. Ein plumper Frauenkopf. — Abgeb. Font.

244. Deckel. (Vgl. N. 25) H. 0-08. F. — A. Ein ganz weisser Frauen-
kopf mit Haube. — B. Dasselbe.

245. Desgleichen. H 0 07. F. — A. w. o. — B. Ein rother Frauenkopf
in der Haube.

246. Aryball08. (M. 73.) H. 013. S. — Eine naturalistisch behandelte
Palmette; auf den Ranken r. und 1. je ein aufflatternder kleiner Vogel.

(Schluss folgt)

Wien M. HOERNES

Antike Denkmäler im Wiener Privatbesitze

Bronzen der Sammlung Trau

(Taf. VII und VIII)

a) Statuetten und Büsten
I. Zeus mit der Aigis

H. 0'122. — Abgebrochen der 1. Arm in der Mitte des Oberarms; beschädigt
die Zehen des 1. Fusses und die vordere Spitze des Blitzes. — Abgebildet Taf.
VII. — Gekauft in Paris.

Z. — r. Standbein, der 1. Fuss etwas zurückgesetzt — hält
(nach 1.) in der ausgestreckten R. einen grossen Blitz, die L. war
(nach r.) erhoben und hielt das (jetzt fehlende) Scepter. Der Kopf
(nach 1.) ist vollbärtig, die im Nacken starken Haare bäumen sich
über der Stirne in zwei kurzen Locken auf. Hinter denselben liegt
ein Zackendiadem, dessen einzelne Theile nicht als Blätter charak-
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