Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 10.1886

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didatus in unserer Inschrift als militärischen Grad, so ist die Ver-
anlassung, welche den Dedicanten zu der ganz singulären Auf-
zeichnung seiner Carriere bestimmte, klar. Der Mann, der am Ende
seines Dienstes als caligatus stand und nun in den ehrenvolleren
Centurionat übertreten sollte, nannte die ganze Reihe der militäri-
schen Grade, welche er bisher durchlaufen hatte und errichtete das
Denkmal zum Heile des Kaisers, von dem er die Beförderung
erhoffte.

5. Bruchstück einer umrahmten Tafel, in mehrere Stücke zer-
brochen. Gef. in dem Gebäude östl. vom Forum.

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Am Schlüsse stand wahrscheinlich die Datirung nach den

sacerdotes.

6. Votivsäule aus Marmor. H. 051, d. 0*36. Gef. in dem Ge-
bäude östl. vom Forum.

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AVG-COL
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SACERDOTIB-VJBIO
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10 NIGRINIANO

Z. 6: aug(ustalis).

optiones scholam suam cumstatuis et imaginibus domus [di]vinae item diis conservatorib(us)
eorum ex largissimis stipend[ii]s et liberalitatib(us), quae in eos conferunt, fecer(unt)
curante L. Egnatio Myrone qiuaestore); ob quam sollemnitatem decreverunt, uti collega
proficiscens ad spem suam confirmandam accipiat (sestertium) VIII mil{ia) n(ummum).
Vgl. auch Mommsen Eph. epigr. IV p. 471 Anm. 1.
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