Nothwendigkeit der Abtretung des linken Rheinufers, theils für Frankreich, theils für Deutschland: Von einem Staatsmanne — [S.l.], 1798 [VD18 12052043]

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Jetzo können bi« weltlichen Fürsten entschul-
digt werden, da man die Glänze durch Ne»
gociationcn ju erkalten sucht, im andern
Falle tör.nln sie mchts erwarten, wenn der
Krieg sie unterjocht.
Ich mag diese Sache ansehen von weicher
Seite ich will, jo finde ich, daß mehr Deutsch-
lands , als Frankreichs Interesse di« Abtre-
tung des linken Rhrinufers erfordert. Es
ssi seine Rettung, wenn es diesen Schritt
rbut, sein Verderben, wenn es ihn unter-
läßt.
Und zwar muß diese Abtretung, wenn
Deutschland sicher werden will — das gan-
ze link« Rheinuser — ohne alle Ausnahme
betreffen. Wenn die Mosel die Gränzc wer-
ben sollte, so könnten gerade die übrigen
kleinen Länder von Cölln, Morurs und Cleve,
insofern sie jenseit des RheinS liege:, die
Veranlassung ju einem künftigen Kriege le-
gen.
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