Ackermann, Jacob Fidelis ; Wenzel, Joseph [Transl.]
Über die körperliche Verschiedenheit des Mannes vom Weibe, außer den Geschlechtstheilen — Koblenz, 1788

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Die Extremitäten im Verhältnisse zum Rum-
pfe sind offenbar kleiner, und hängt der Ann
frei herunter, so erreicht er kaum des Schen-
kels Mitte, da er sie in männlichen Körpern
hingegen bei weitem überreicht»
Der weibliche Schooß ist viel geräumiger,
viel größer im Umfange, und daher auch dis
Enffernung der Schcnkelknochen an dem oberN
Theile viel beträchtlicher.
§. V.
Haut, Zellgewebe und Fett.
In der Haut, welche die Muskeln überzieht
und' decket, laufen nicht nur Pulsadern und
Venen, sondern auch einsaugende Gefäße und
Nerven. Das Zellgewebe, welches die mus-
kulösen Fasern und Bündel untereinander ver-
bindet, wird nämlich verlängert und mit seiner
größern Menge zugleich auch schlaffer, das heißt,
die Zellchen dieses Gewebes vervielfachen sich
nicht nur, sondern nehmen auch in ihrem Um-
fange zu, und dieses ist dann derjenige Thcil
des Zellgewebes, welcher gewöhnlich mit dem
Namen Fettdecke (psniculus aächolur) beleget
wird»
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