Ackermann, Jacob Fidelis ; Wenzel, Joseph [Übers.]
Über die körperliche Verschiedenheit des Mannes vom Weibe, außer den Geschlechtstheilen — Koblenz, 1788

Seite: 138
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Hiezu tritt endlich noch der große Vortheil
für das weibliche Geschlecht, daß der so aus-
serordentlich starke Muskel des Zwerchfells,
welcher allerdings einen grosen Äntheil an' der
Geburt des Kindes hat , mit desto größerer
Starke wirket; jemehr die Thcile, an wel-
cher er sich befestiget, mit andern Verbünde,:
werden, oder je robuster die Theile sind, an
welche sich erstere befestigen. Nun wissen wir
aber, daß die Wirbelsäule und Brust vermit-
telst des Sakrolumbus, und des längsten
Rückenmuskels untereinander zusammenhäns
gen, da aber diese beider, Muskeln bei dem
Weibe viel stärker sind als bei dem Manne,
so folgt, daß auch das Zwerckfell viel stär-
ker, viel anhaltender, und doch ohne Nach-
theil bei dem weiblichen Geschlechte wirken
könne, als bei dem männlichen.
§. I.XV.
Blutgefäße.
Nicht nur die Arterien, sondern auch die
G Venen, und zwar diese noch mehr, als erstere
variiren ausserordentlich ; ja sogar auch in ih-
ren größer» Zweigen, so, daß man mit Recht
sagen
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