Ackermann, Jacob Fidelis ; Wenzel, Joseph [Übers.]
Über die körperliche Verschiedenheit des Mannes vom Weibe, außer den Geschlechtstheilen — Koblenz, 1788

Seite: 13
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Oft ist nun der Fall, daß die einsaugen-
den Gefäße nicht genug in sich nehmen und ein-
saugen; es bleibt alsdann I-vmplrs Wasser,
oder die excerniret werden sollende l^-mpba ist
zu häufig im Blute, und es wird also mehr von
dieser von dieser ^Isreries plrlosMi-
cs, wie sie Stoll nennt, exccrniret, und s-
tritt der nämliche Fall ein.
Es fällt also alles weg, was man von
Milchvcrseyungcn, theils als Folge, theils als
Ursache dieses Fiebers gesprochen hat. Es ist
auch noch nicht zum Eiter verdickte
coaZuIabiliL, wo man hin und wieder schon co-
agulirte Klümphen findet, dergleichen wir noch
diesen Winter an dem Her;«» und Herzbeutel
eines Mannes sahen, nämlich ein dünner Liker,
der Molken mit coagulirten Kästheilchen sehr
ähnlich war.
Ich entferne mich zu sehr von meinem Zwe-
cke ; ich wollte nur beweisen, daß das Kind-
betterfieber aus einer durch die bei der Geburt
erlittenen Veränderungen entstandenen großem
Empfindlichkeit hauptsächlich zu erklären sey,
und liefere hier eine pathologische Geschichte
über die ganze Krankheit.

Man
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