Agricola, Johannes
Sibenhundert vnd Fuenfftzig Deut=scher Spruechwoertter: Mit viel schoenen lustigen vnd nutzlichen Historien vnd Exemplen erklae=ret vnd außgelegt. — [S.l.], 1558 [VD16 A 967]

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Außlegung Gemeiner
zu Rom viel böser stücke/da jm aber diese!
digen s) solchs gercdr hetren/angede wm
dcn/sagr er/In lrbera cruitare oporeetetta
lrnguas effr lzberas.Inemer freien Stadt
muß man eim jeden vergönen das er rede
was er wrl/Ban es mag einer reden was
er wü/cr har aber darumb mr was er wr!.
Reden muß ma leiden/ aber vbelrharmuß
Ma straffen.JmRssengarren steht also ge-
fchrieben/wre^rltebrandtÄLetenchvon
Bern straffte seines Zähen zorns halben.
Es sprach merster Krltebrandt/
Don garrenern werser Weygant/
Wollend jr fern ein weiser Mann/
So lastend rede für ohren Zahn,
«. Wet schwelgr das man jm vem^
wer/Lhut baß dann der em
acker bawer.
Siß sprüch worr meldet einen Zememm
nurz/daran des Menschen lebe gelegen ist/
nemkch am ackerbaw / vnd an der Fürsten
vnd großen Aerren Rachen/Wann der ge
meine man fernes Handels wartet/ vnd de
kümertsrch nrchkfastrnir grojsenRcgimen
ten/sonser wandelt in der emfalr/ vn lejst
dre Aerren des jren warten/ so steht es
recht/vnd ist friede. Kerwiderumb auch/
wann
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