Agricola, Johannes
Sibenhundert vnd Fuenfftzig Deut=scher Spruechwoertter: Mit viel schoenen lustigen vnd nutzlichen Historien vnd Exemplen erklae=ret vnd außgelegt. — [S.l.], 1558 [VD16 A 967]

Page: 245r
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Gott.Wann des Weibs zerr kompt/ söge-
derer sie/sagr Chnstus/sic har schmertzcn/
dann?r stund Vn zerr ist keinen) sonst vor d'
zerr were cs der zerr nie möglich/das sie dz
kindsoleenvon dem werb brrngen/sre wo!
rcn dann jr gewalr rhun. Es ist em zerr zu
essen/vnd dieselbig zerr reger der hunger/
zurrrnckenauch also.ZuschlaffeN tr eibt die
mchr/zu auffstehn der rag / zur arbeit ge-
schicklrgkerrerncs jeden in fernem wandel
vnd Hande!. Die Aeyden sagen/Grcwcil
ems jeden glück vnd vnglück sein zeit har/ klon tu tu-
st so! ern jeder sein vnglück manlich trage/ um malS
dann es kan nitallzeir glück fein/Tu quam equo fereck
cunque Beus trbrfortunauerithora /Gra animos
ra sume manuEan muß der zerr gebrau¬
chen wre sre köpr/man muß der zerrjr reche
rhun/man muß auch der zeit erwarten biß
es bester W irt.Es ist ern geistliche nötige le
re/wreS.paul sagt / Löfer dre zerr/oder
schickt euch in die zeir/dan er wil das wir
an der zeit des gcmüts halben nicht hange
sollen / sonder mut vnd zeit von einander
scheiden/als/Einer rst kranck/es wrderfeh
rerernem ein vnglück/ein armur/ein schan
de/ern vnfall/oderern and nor/dresermuß
nu des gemürs halben sich des vnglücks/
srmuts/schande/oder vnfals/nicht zufast
annemen/sonder sprechen/ Man muß dre
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