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Allgemeine theologische Bibliothek — 6.1776

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https://doi.org/10.11588/diglit.22491#0040
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Z2 . Erläuterungen zum N. Test.

seyn. Was in die Sinne unter Zahl und Maas
fält, das sehen, das untersuchen wir; was mecha-
nisch abgehandelt werden kann, da sind wir die gro-
ssen Meister. Erfahrungen der Seele sind schon
lange nicht sosehr unsre Sphäre, well wir alle in
einem einförmigen, künstlichen, Zwang - und Me-
thodenvollcn Zustande leben. Die unsichtbare Welt
iss uns endlich ganz verschlossen, weil wir mechanisch
denken, mit Körpern körperlich leben und die Be-
griffe des Guten und Bösen selbst nun nach Be-
quemlichkeit, Zahl und Gewicht berechnen. Wir
schauen nicht an, viel weniger schaun wir Geister
und würkeudc Urkräfte; wir sehn durch eine Brille
und nennen allgemeine Namen. —
VI,
Erlösung der Welt durch Clmstum. „ Sün^
de, Unvollkommenheit, poüuvcr Verfall war da.
Finstcrniß verschüttete unglückliche); Geschöpfen die
Gottheit: sie müsse gehoben, die Quelle höherer
SeeUgkcit ihnen thätlich geöffnet, sie durch eine
grosse allgemeine Kraft aus ihrem gcgenwürkcndcn
Bösen errettet werden — siehe ein Thatwerk als
die Schöpfung! die unsichtbarfortgchende höhere
Schöpfung, die Schöpfung der Geister zu Bildern
Gotteö! (Es iss gut daß dieser Zweck der Erlösung
weil
 
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