Allgemeine theologische Bibliothek — 7.1777 [VD18 90309928]

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i8 Versuch über die dämonische Leute,
verwerten gehört haben, und in guten Augenbli-
cken den Heiland, ohne Inspiration, für den, der
er war, erkennen und bekennen. (Der Eindruck
blieb ihnen dann, daß sie auch in der Naßerer) da-
von sprachen.) Diese Anmerkung erkläret auch die
Rede des wahnsinnigen Mädchen zu Philippi,
dem ein zugeschrieben ward. —
Wenn Christus den Dämonen bestehlt ihn nicht zu
entdecken: so redet er mit denen Menschen, die
man von Dämonen besessen glaubte, und daher
mit denselbigen verwechselte. — Vernünftige Reden
der Dämonischen wird man nicht viele auftveisen
können. Das Verhalten des Gadareners so man
bicr insbesondere zum Beweise anführt, ist so in
aller Absicht das Verhalten eines Menschen, der
seiner Vernunft nicht mächtig ist, daß es unbegreif-
lich ist, wie man darin Spuren einer vorzüglichen
Vcrstandcskraft har bemerken wollen. >— Unge-
meine beibesstärke endlich ist bey Kranken dieser Art
gar nichts ungewöhnliches, und die erzählten kaLka
beweisen gar nichts , das der Erfahrung entgegen
wäre. Sweater Einwurf: Die Dämonen sind
doch gleichwol auf Christi Erlaubniß in die Heerde
Säue gefahren, und haben sie ins Meer herabger
stürzt. — Das ist ja Beweises genug, daß hier
wirklich Dämonen waren, und daß sie in Menschen
und
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