Allgemeine theologische Bibliothek — 7.1777 [VD18 90309928]

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2O8 Simons kritische Schriften
zogen- Frcylich herrschte unter den mehresten den
anfänglichen Iudenchristcn wohl mehr derGeistdeS
Iudenthums, als des Christenrhums; aber wir
glauben auch, daß eben der gröbere The:! von die-
sen, sich nicht sobald mit der großen christlichen Ge-
meine vereinigt habe; sondern daraus wurden Na-
zaräer, Ebiomten u. s- w. aus denen, die etwas
fceyer dachten, und manches von orientalischer Phi-
losophie gehört hatten, wurden gnostische Partheyen.
Und obwohl nicht zu längnen ist, daß noch sehr
Die! Iudengeist unter uns übrig sey, so ist doch
weit mehr Verdunklung der christlichen Religion,
und beschwerlichen Lehrart (wie sich Herr Seniler
ausdrückt) auö Afrika herzuleiten, als von den anr
fänglichen Iudenchristen. Die Termliane, Cy-
priane, Augustine und viele andre ihres gleichen,
haben noch bleibendere schädliche Grundsätze einge-
führt, als die ersten Iudenchristen. S. 266.
MarcLon hatte die Aufschrift des Briefs an
die Epheser nicht, sondern statt dessen, an die Lao-
dicäer» Ebendaselbst: Origenes sey nicht dek
Verfasser des Gesprächs wider den Marcion, das
man unter seinem Namen hat» S. 267: Simon
Habe viel Einfältigkeiten des Epiphanms unbe-
merkt gelassen. Dreß ist wahr, nur zu oft braucht
ihn als einen zuverläßigen Gewährsmann, und
doch
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