Allgemeine theologische Bibliothek — 9.1778 [VD18 90309928]

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I^A Lible

diese Briefe (eigentlich nur einen) an die römischen
Juden, in welchen er sie ermahnet, gute Juden
(vielmehr gute Christen) zu seyn, und ihnen aus-
drücklich saget: die Gabe Gottes har sich über uns
ausqebrcirct durch die Gnade, welche dem einigen
Menschen Jem ist gegeben worden, ( nach Nom.
s, i s) der Tod hat geherrschet durch die Sünde
eines einigen Menschen (ist aus Röm. 5, 17 ge-
nommen, wo die Rede von dem ersten Menschen
Adam ist); die Gerechten werden herrschen im
Leben durch Einen Menschen (mit einiger Ver-
änderung auö eben demselben Vers). - Sie
führten beständig alle diese Zeugnisse des heili-
gen Paulus an: Gott, der allein weise ist, sey
Ehre und Preis durch Iesum. — Ihr gehöret
Jesu an und Jesus ist Gottes, im (ersten) Brief
an die Corinthier K. 4. — Alles ist Jesu unter-
than, Gott ohne Zweifel ausgenommen, der ihn;
alles unterwürfig gemacht har, Kap. i s. Auf die-
se Weise stritten die Christen mit Worten, ehe fie
mit Feuer und Schwerdt stritten. Ihre Nach-
folger haben ihnen gar zu oft nachgeahmet. Möch-
te doch endlich eine Religion der Sanftnrukh besser
erkannt und besser ausgeüber werden."
Allem Vermuthen nach wird dieser Commentar
zu verschiedenen Abhandlungen, worin die von den
Verfassern desselben vorgctragenen Meynungen
näher
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