Allgemeine theologische Bibliothek — 9.1778 [VD18 90309928]

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über das Nebel in der Welt. 245

hällniffe, in welchen die äußeren Dinge
gegen uns, und wir gegen sie stehen.
Der siebende: Der Mensch ist selbst der
Urheber der meisten und peinlichsten
Nebel, die lhn hier treffen, und Oie
übrigen würden ihm auch weit leichter
und erträglicher seyn, wenn sein Ver-
halten weiser und besser wäre.
Wir empfehlen diesen Satz allen denen zum
reifsten Nachdenken, 0re es m der Gewohnheit
haben, bey Nebeln, die sie sich selbst, manchmal
durch die schnödeste Wollust, zugezogen haben, zu
klagen.
Der achte: Selbst der Tod, ist das große
Uebel nicht, wofür er so ost gehalten
wird.
Hr. Z. betrachtet hier den Tod von einer Sei-
te, aus welcher chn Recensenr eben nicht betrach-
te! zu werden wünschet. Es ist wohl wahr, baß
er schrecklich zu seyn scheint, — aber das ist es
auch alles! Man sollte wirklich nicht so viel von
der ^urcht vor dem Tod deklamiren — und dann,
hoff ich, würde er auch weit willkommner seyn. --
Der Hr. Vers, sagt S. 54: "Der Tod würde,
"wenn unser ganzes Daseyn mit ihm aufhörte,
immer ein fürchterliches, er würbe das größte
unter allen Nebeln seyn." Darinnen können
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