Allgemeine theologische Bibliothek — 9.1778 [VD18 90309928]

Seite: 310
DOI Heft: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeine_theologische_bibliothek1778/0320
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
Zis Anzeigen
sehr wohl, daß man sich hierin» irre, und daß
Paulus das Wort Geist in diesem ganzen Kapir
itel fast immer von der veränderten und gebesser-
ten Gemüthsbeschaffenheit gebrauche. Was im
LZsten Vers die Erstlinge des Geistes bedeuten.
Hat er anjetzt nicht untersuchen wollen; well man
erst wissen muß, was durch xr-/^L- zu verstehen
sey, welches eine eigene Abhandlung e federt.
Wir wollen kurz bemerken, nne er diejenigen
Verse, die er hat erläutern wollen, erkläre.
V. i. So ist nun nichts verdammliches an
denen, die in Christo Jesu sind. Diejenigen also,
welche aufrichtig an Christum glauden, sind von
der Herrschaft der Sünde frey. Die Herrschaft
her Sünde wrrd genennet, weil sie
die Ursache der Verdammung ist. Daß die Worte,
die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern
nach dem Geist, hier am unrechten Orte stehen
und aus dem Hten V. dahin gebracht worden sind,
wird aus kritischen Gründen gezeiget.
V. 2. Denn das Gesetz des Geistes, der
da lebendig macht in Christo Jesu, hat mich
frey gemacht von dem Gesetz der Sünde und
des Todes. Denn das geistliche Gesetz des lebens,
d. i. die vollkommene Lehre der Religion, welche
das Evangelium enthält, har mich von der Herr-
schaft der Sünde, worauf derToh folget, befreyet.
V» z«
loading ...