Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 45.1920

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U. v. Wilamowitz-Moellendorff und G. Karo

Die prachtvolle Schrift ist von jedem Archaismus frei, und die Ortho-
graphie bezeichnet nur noch die hybriden Diphthonge mit einem Zeichen.
In Athen wiirde das auf beträchtlich spätere Zeit hinweisen, aber in Ionien
dürfen wir ohne Bedenken in dem Weihenden den Panamyes, Sohn des

Kasbollis anerkennen, der auf der Lygdamisinschrift (Sylloge 3 45) vor-
kommt. Wovon er den Zehnten in einer Statue des Gottes, wie wir ver-
muten diirfen, darbringt, hat er nicht gesagt.

Der Dichter gibt sich als Ionier und Homeriker zu erkennen; er mag
Rhapsode gewesen sein, verfügt aber iiber alle Feinheiten des Stiles, wie
wir das kaum erwarten konnten. TE/vfjEis stammt aus der Odvssee,
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