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Fundschau 1949—1951: Feuersteingeräte

Erzingen (Waldshut), Ortsetter.
Beim Bau der neuen Lehrerwohnung kamen im Gehängeschutt Silices und Scherben
zum Vorschein. Der ursprüngliche Siedlungsplatz muß also wohl höher gelegen haben.
Mtbl. 157/8316 Grießen. — Verbleib: Heimatmuseum Waldshut.
(Wißler, Schneider, Schmid)
Freiburg, Predigerplatz.
Bei mehreren Begehungen wurden 128 Bruchstücke, Absplisse und einige Geräte aus
Silex gefunden. Alles Material ist hier ortsfremd und stammt zu 81% aus dem Muschel-
kalk des Schönbergs (verseh. Hornstein- und Chalzedon-Varietäten), 17% sind aus
Jaspis und nur je ein Stückchen aus braunem Hornstein und Quarzit. Ein Roteisenstein-
stückchen und ein kantiges Buntsandsteinfragment mögen auf eine Reibplatte für Rötel
hindeuten.
Die Funde lagen zerstreut und ohne Zusammenhang. Nur wenige lassen eine kulturelle
Zuordnung zum Mesolithikum und Neolithikum zu. Dennoch verdienen gerade solche
Fundstellen besondere Beachtung. (Lais in Bad. Fundber. 13, 1937, 29 ff.; Schau-ins-
Land 1950, 3 ff.; Vogelgesang, Bollschweil, 1948).
Mtbl. 117/8013 Freiburg. — Verbleib: MfU. Freiburg. (Unser, Schmid)
Greffern (Bühl).
1. „Heimburgerwald".
2. „Lachenwald“.
3. „Muhrmatten“.
Vgl. Eg. Gersbach, Das mittelbadische Mesolithikum S. 35.
Mtbl. 72/7314 Bühl. — Verbleib: Stadtgeschichtl. Slg. Baden-Baden. (Braun)
Grießen (Waldshut), Ortsetter.
Oberhalb des letzten Hauses rechts an der Straße nach Bergöschingen wurden 1951
aufgelesen: ein Silex, ein Klingenbruchstück, drei Silexabschläge und ein Scherben.
Mtbl. 157/8316 Grießen. — Verbleib: Heimatmuseum Waldshut.
(Wißler, Schneider, Schmid)
Haueneberstein (Rastatt).
1. „Burni“.
2. „Hungerberg“.
3. „Unterer Sand“.
Vgl. Eg. Gersbach, Das mittelbadische Mesolithikum S. 43.
Mtbl. 61/7115 Rastatt. — Verbleib: Stadtgeschichtl. Slg. Baden-Baden. (Braun)
Heidelsheim (Bruchsal) „Auf der Staighohl rechts".
2 km südwestlich vom Ort wurde 1951 auf einer Fläche von 20 X 2 m angepflügte
 
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