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Fundschau 1949—1951: Jungsteinzeit

Boxberg (Tauberbischofsheim) „Linkes Tal“.
Unterhalb der Hesspachshöhe fand der Schüler E. Wissinger 1935 das 11 cm lange
Bruchstück eines Schuhleistenkeils aus basaltähnlichem Gestein, das an der Oberfläche
graugrün, im Bruch fast schwarz erscheint. Das Stück ist an der Bohrung abgebrochen,
an der Schneide stark ausgesplittert (Taf. 15, 5). (5046).
Mtbl. 28/6523 Boxberg. — Verbleib: Heimatmuseum Boxberg. (Dauber)
Grötzingen (Karlsruhe), Ortsetter.
1951 fand der Arbeiter Pattheicher beim Ausheben eines Heizkanals vom Schulhaus
zum neuerbauten Schulabort (Lgb. Nr. 26) „im aufgefüllten Boden“ (der anstehende
Löß begann in 0,6 m Tiefe) ein hammerartiges Steingerät aus grünlich-braungeflecktem
Gestein. Die Oberfläche ist glatt poliert mit alten Beschädigungen vor allem an Nacken
und Schneide. Maße: L. 13,1 cm, Br. 6 cm (Nacken); 8,9 cm (Schneide), Dicke 4,5 cm.
Glatte Durchbohrung von durchgehend 2,1 cm Weite (5112).
Mtbl. 51/6916 Karlsruhe. •— Verbleib: Pfinzgaumuseum Durlach. (Dauber)
Hochhausen a. N. (Mosbach), Sandgrube Grimm.
Nach Inv. CII, S 89 des Bad. Landesmuseums wurde etwa 1912 in der Sandgrube
Grimm bei der Fähre von Hochhausen das Bruchstück eines Steinbeils (L. noch 4,5 cm)
gefunden (4936).
Mtbl. 34/6620 Mosbach. — Verbleib: Bad. Landesmuseum (Inv. C 10339). (Dauber)
Karsau, Ortsteil Riedmatt (Säckingen) „Burstei".
Ein Schüler aus dem Ortsteil Riedmatt fand 1951 ein Steinbeil aus Diorit. L. 13,5 cm,
Br. 5,5 cm.
Mtbl. 165/8412 Wyhlen. — Verbleib: Heimatmuseum Säckingen. (Em. Gersbach)
Laufenburg (Säckingen) „Himmelreich“.
Am Rande des neuen Sportplatzes wurde 1950 das Bruchstück eines durchbohrten
Steinbeils aus hellem Serpentin gefunden. Der Bruch im Bohrloch ist alt (Taf. 15,1).
Mtbl. 167/8414 Laufenburg. — Verbleib: Heimatmuseum Säckingen. (Em. Gersbach)
Mannheim.
Beim Ausheben von Schützengräben in der Umgebung der Luftschiffhalle Schütte-Lanz
fand Prof. K. Trübi-Rastatt im September 1916 eine bandkeramische Pflugschar aus
olivgrünem, feinkörnigem und feingeschiefertem Gestein. L. 26 cm, Schneide 4 cm,
Nacken 2,8 X 6,6 cm (beschädigt), Loch glatt gebohrt 2,7—2,9 cm Dm. (5112).
Mtbl. 21/6516 Mannheim. — Verbleib: z. Z. Prof. K. Trübi-Rastatt. (Dauber)
Memprechtshofen (Kehl).
Durch Hauptlehrer (Walter erfuhr das Landesamt 1949 vom Fund eines stark verwit-
terten durchbohrten Steinbeils L. 10,5 cm, Bohrungsdm. 2,3 cm (Taf. 15, 6).
Mtbl. 71/7313 Freistett. — Verbleib: Heimatmuseum Offenburg. (Walter)
 
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