Barth, Friedrich Gottlieb
Kurzgefaßte Spanische Grammatik: Worinnen die richtige Aussprache und alle zur Erlernung dieser Sprache nöthigen Grundsätze abgehandelt und erläutert sind, ... Nebst einigen Gesprächen und kleinen Gedichten des Villegas, Boscan, und Garcilasso — Erfurt, 1788 [VD18 12079227]

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Aweyter Thcil.
Von dein Accent oder Ton der Sylbe,
als einem Thcil der Prosodie.

^^ie spamsche Sprache hat, wie die andern
gemeinen Sprachen, keine Accente, wel-^
ches die Aussprache derselben etwas schwer
wacht. Gleichwol wird es einem, der lateü
nisch versteht, leicht werden, richtig zu lesen,
weil sich der spanische Accent oder Ton, ordentt
licher Weise nach dem lateinischen richtet, so
daß uran entweder die Wörter eben so wie im
lateinischen ausspricht, oder doch den spanischen
Accent aus dem lateinischen schliessen kann.
Man merke also folgende theils allgemeine,
theüs besondere Regeln:
i. Man sehe den Accent in den nommibur
dahin, wo er in den lateinischen Wörtern iw.
mriuo, oder überhaupt äusser der Verkürzung
steht, als: bonclaä, weil ich im ^eniriuo spre-'
ehe bouicaris. Lalüä» weil ich salatiñ habe, so
snimäl, amaäor Lee. Im Gegemhest sehe man
den Accent auch der erst-n Sylbe in änZ-el von
ángelus, árbol von änbor, ärboris. äiKcil,
6iEeilis. säeil, sácilrs. snäArl, krsZilis. Doch
gehen hiervon ab lerül, isrcilis. áxolló!,
Eben
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