Barth, Friedrich Gottlieb
Kurzgefaßte Spanische Grammatik: Worinnen die richtige Aussprache und alle zur Erlernung dieser Sprache nöthigen Grundsätze abgehandelt und erläutert sind, ... Nebst einigen Gesprächen und kleinen Gedichten des Villegas, Boscan, und Garcilasso — Erfurt, 1788 [VD18 12079227]

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IV. Theil- §)nraxis der dominum. irs
Nachdrucks, wie bey den Lateinern, bald vor,
bald nachgesetzer werden. Doch wird das aä-
ieñiuum bester seinem lublianrluo nachgesetzt,
wenn
s ) eine partícula rnrenöenZi oder minuenör
bey dem aäieÄiuo stehet, als:
Lriasto muy ZiÜFente ein sehr flr ß qer Bediente.
Hombre mas rico gue sabio ein Mensch der rei»
cher ist, als weise.
Anmerk. Es müßte dann ein einsyl^iges acliecii-
uum scyn. ais: un muy dien criacio ein
sehr guter Diener.
k.) einem subliamiuo mehrere aäieöiiua zuge-
sollet werden, als:
Hombre sabio v virtuoso ein weiser und lugend»
Hafter Mensch.
s.) eine Farbe , Eigenschaft, oder Nation
angezeiget werden soll, als:
Oeria una oración, gue sabia 6e coro, mu^ de-
vota er hielt eine Ncvs, die er auswendig
wußte, welche sehr andächtig war
2. Folgende Wörter: uno ein, bueno gut,
und malo böse, werfen das o, wenn das sub-
üanriuum mal'culinum unmittelbar drauf fol-
ger, weg. Oranäe aber, groß, und sanro hei-
lig, werfen in eben diesem Falle, vor einem
Worte, das sich von einem consona anfangt,
die ganze letzte Sylbe, cicnro hundert aber
allemal die letzte Sylbe weg, es fange sich das
folgende Werl von einem consona oder vocali
«m, als:
UN

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