Compte rendu de la Commission Impériale Archéologique: pour l'année ..: Pour l'Année 1867 — 1868

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Dasselbe thut der Satyr eines viertcn Gefâsses, desscn Schild mit einem Storch verziert ist1.

Auf einem Fragment eincr funften Vase endlich, auf welcher der Kampf der Olympischen
Gotter gegen die Giganten dargestellt war, sieht man noch einen Satyr, welcher, mit einem
Helm und einer Lanzo ausgeriistet, seinem Gebieter in diesem Kampf beisteht2.

Von Marmor-Arbeiten sind zunà'chst zwei Sarkophag-Reliefs zu nennen, in denen mit Lanzen,
Schilden und Schwertern ausgestattete Satyrn vorkommen3. Das eine stelJt einen Kampf dar,
welchcn der Gott des Weins mit Qrientalen, wahrscheinlich den Indern, bestebt4; das andere
fiihrt ihn vor, wie sich ibm bereits die Besiegten nahen5.

Besondere Beachtung jedoch verdienen hier auch einige so wohl durch schriftliche Zeug-
nisse6, als auch durch erhaltenc Kunstwcrke7 bekannte Compositionen, welche Satyrn in der

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S'aùxâiv o ^è.v Ttémaov xal >Mqp\)>cstov ^çjuctoûv o
§è a-ffATctyya. Auf einer Spiegel-Kapsel sieht man
eine durch einen beigefiigten Panther als bakchisch
charakterisirte Nike, welche die Trompeté blast
(Compte-rendu de la comm. arch. pour l'ann. 1865.
p. 163.), und iiher die Anwendung dièses Instruments
im Argivischen Dionysos-Cultus siehe Compte-rendu
de la comm. arch. pour l'ann. 1863. p. 4 17.

1 Gerhard: Auserl. Vasenb. Th. I. p. 179.
Note 32.

2 Bull Napol. Nuova Ser. To. I. p. 143.

3 Vielleicht sind auch die bewaffneten Mariner,
welche in einer attischen Relief-Darstellung an einem
Opfer Theil nehmen, Satyrn. Bull, dell' Inst. arch.
1 862. p. 167.

4 Gori: Inscr. Etr. To. I. Tab. 46. Barbault:
Rec. de div. mon. Pl. 43. Archaeol. Zeit. 1845. Taf.
30. Wieseler: Dcnkm. Th. II. N° 443.

3 Gerhard: Ant. Bildw. Taf. 109, 2. Ob in
einer anderen Belief-Darstellung (Barbault: Mon. ant.
Pl. 44.) der mit einem Helm versehene Mann, wel-
cher hinter dem Elephanten des Dionysos an einer
Lanze befestigte Schilde tràgt, ein Satyr ist, lâsst sich

nach der scblechten Abbildung nicht entscheiden. Àus-
serdem sollen in einem anderen Sarkdphag-Relief
(Welcker: Zeitschrift fur Kunst p. 449.) an allen
von den Satyrn und Macnaden gehaltenen Thyrsos-
Staben Eisenspitzen sichtbar sein.

6 Anthol. Pal. To. II. p. 629. N° 15.

OTJvxpocpoç eùàfftaiç, ixr{Cizobi]q .SaTupoc
St^âStcv xaxà. jcmXov àXi»«T07Ee§7|<n Xuyu'ïsiç,

evTsa izaiSi tiàç xaXxotopîr GôtcSoç,
où aocpov Ix, xs/vaç œ<7)twv tcovov, àXXà îtevijwày

èç-{OLT:n èx, jj-ô^ov ^ucjxsvcç ptorâv.
lb. N° 15*.

A. rioû croi JtsFva xuTceXXa, Xacpu'or'.e; r:oû xaXà

7CTQY[JLe3tXGC X.oà yM}).Cl, <75ClpTOTCcSY] ^GCTUpS:,

ÏTjxaTO, tÔv B^o^mo <7TrâpYav' éXt|a[i£vov;

B. à(7/Tui.6)v svSeia x.a.1 a 7uâvxcXu.cç ava^îca,

à jj.s naç 'HœatOTU Gifles, fiapcXoTOTav.
7 Das eine ist ein Marmor-Belief der kais. Samm-
lung in Paris bei Ilirt: Bilderbuch Taf. 27, 1. Bouil-
lon: Mus. des ant. To. III. Basr. Pl. 4. Clarac:
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