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Vierter Abschnitt.
Von Ruhesißen, Brücken und Thoren.
i.
Ruhesitze.
uhesitze sind ein Bedürfniß, nm sich wieder von der Ermüdung zu erholen, dir
das Umherwandeln verursacht. Sie müßen also in gewißen Entfernungen von
einander, weder zu häufig, noch gar zu sparsam, vertheilt werden; ihre Anzahl rich-
tet sich nach dem großem oder geringem Umfang der Platze. In Garten des Volks,
wo sich zahlreiche Gesellschaften versammeln, muß schon für ihre Mehrheit gesorgt
werden.



^.ngt, daß Ruhesitze an kühlen und schattkgten Stellen,
k, an der Seite einer Anhöhe, nicht aber, wie man in
, an ganz freyen, sonnereichen und sündigten Platzen
sch zu sitzen wünschen kann.


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n Sitz ein sehr willkommener Wink zur Aufmerksam-
oder Scene seyn, und zur Anzeige des Gesichtspunktes
dienen,

d von der Art, daß sie, um ganz genoßen zu werden,
sich verlangen, z. B. Blumenreviere, kleine Gruppen
ch mit spielenden Güßen. Eine Bank lade zum (Ne-
un, die man im Gehen leichter übersieht, zumal wenn
a und prächtig zusammengesetzten Auftritten gerufen

rrlichkeit ist nicht alles; Gartensitze sollen zugleich durch
Verhalten, zu deren Genuß man im Sitzen mehr Muße
Atzt, daß die Scene nach ihrem Charakter einen Pro-
ms, die Erquickung der Ruhe an einem Platze zu ge-
leiten oder doch mannigfaltigen Aussichten weidet, und
det.

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