Jugend: Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben — 2.1897, Band 1 (Nr. 1-26)

Page: 444
DOI issue: DOI Page: Citation link: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/jugend1897_1/0434
License: Free access  - all rights reserved Use / Order
0.5
1 cm
facsimile
Nr. 26

JUGEND

1897

Humor des Auslandes

„Na, wie steht’s denn mit
dem Vermächtniss Ihrer Tante?
Ist die Erbschafts-Angelegenheit
schon im Reinen?“

„Keine Spur! Ich sag’ Ihnen,
die Geschichte hat mir schon
so viele Scherereien verursacht,
dass mir’s wirklich lieber wäre,
die Tante wäre überhaupt nicht
gestorben.“ (Life.)

Schon etwas bejahrter
Freier: ,Hch hoffe, Sie gehören nicht
zu jeneit sentimentalen Narren, die
ineinen, inan dürfe nicht ein zweites
Mal heirathen?"

Junge hübsche Wittwe: „O,
da brauchen Sic sich keine weiteren
Sorgen zu machen! Meine gute Maina
ivar drei Mal verheirathet und ich
hoffe, wie in Allem, auch hierin ihrem
Beispiel folgen zu können."

(Anecäotes.)

„Das Kriegsbeil vergraben“,
ist eine lobenswerthe Handlungs-
weise; man vergesse jedoch nie
den Platz, wo man es vergraben.

(West Union Gazette.)

„Du, der Lieblich hat für zwei
Frühlingsgedichte fünf Mark be-
kommen.“

„Pfui Teufel — so ein ge-
meiner Prosaiker!“ (Puck.)

Die kleine Mabel (zu ihrem
Papa, der bei der Gouverneurswahl
gesiegt): „Nicht wahr, Du bist jetzt
Gouverneur?"

Papa: „Gewiß, Mabel!"

Di e kleine Mabel: „Dannmuß
ich jetzt w ohl dieMama G ouvernante
nennen?" (N. Y. Even. Sun.)

Er: „Ich möchte Dich um
alles in der Welt gern küssen,
wenn ich wüsste, dass mich
Niemand sieht.“

Sie: „Soll ich meine Augen

ZUmachen?“ (Illustrated Tit-Bits.)

Lehrerin: „Wir kommen jetzt
zu dem Kapitel “The cat”. Koech-
le, was heisst “cat” auf Deutsch ?“

Koechle (Sohn eines Restaurant-
Besitzers): „Der Hase.“ (Puck.)

IHJUQENDL1CHER

Qchönheit.

>- earlet

FRAUEHAIR^T3

yw§ W-MISQRACE-

H FoRTAQNE machf-

II. Auflage.

I. Auf!, in 4 Wochen vergriffen.

Aus den vielen neuen Rath-
schlägen, Mitteln und Recepten
nur Folgendes:

I. Wie soll die Haut sein?

Nicht schlaff, runzelig; nicht
fettig, fahl; rein von Flecken und
Ausschlägen; nicht schweissig;
nicht bleich ; ohne Leberflecke,
Muttermale, Sommersprossen;
ohne Mitesser, Warten; ohne
Gesichtshaare! Keine rothe Nase
oder Händel

IV. Wie soll das Haar sein?

Nicht düvirund spärlich, kein
Ausfall, keine Schuppen, keine
Glatze!

V. Der Bart sei voll und kräftig!
VII. Ueber Verschönerung

des Mundes, der Zähne, der
Nägel etc.

VIII. Seltsame Dinge — Wirk-
lichkeit.

XI. Interessante neue *
Badwirkungen.

XII. Untersuchungen und

Suggestionen.

XIII. U. 8. W.

Zur Verschönerung und zum
Schutze des weiblichen und männ-
lichen Körpers.

Preis M. 2 (Nachn. 2.30) -
fl. 1,20 (1,40).

Zu beziehen vom Verleger

H. Fortagne Kaclif.,
Dresden,

sowie durch jede Buchhandlg.

O.E. Höfgen

I>resden-]V.,Königsbrückerstr. 56
Fabrik für Kinderwagen, Kranken-
Falirstühle, Netzbettstellen u. s. w.

Kinderwagen

mit und ohne
Gummi-
bekleidg., das
Vorzüglichste
für gesunde wie
kranke Kinder.
Preise v.
12-120 Mk.

fürKinder bis zul2Jahren.
Ausserordentl. pract.und
elegant in verschiedenen
Grössen. Sicherste Lager-
statte, beson-
ders f. kleinere
Kinder. Preise
v. 12-60 Mk
Illustrirtes
Preisbuch frei.

Export.

Detail.

Engroi.

Ferratin regt den Appetit an und fördert
die Verdauung; nach überstandener Krankheit bewirkt es
bald ein besseres Aussehen und meist, zumal bei Kindern,
aussergewöhnliche Gewichtszunahme.
Ferratin ist in allen Apotheken und Drogengeschäften
zu haben.

Geschmackvolle

^^inbanddecke und j^ammelmappe

für das erste Semester 1897

(Nr. 1 bis 26 umfassend)

-s „gaoeCQD“

ist erschienen und kann durch jede Buch- und Kunsthandlung
zum Preise von Mk. 1.50 bezogen werden. (Abbildung Nr. 19, s. 305.)

G. HIRTH’s Kunstverlag, in München u. Leipzig.

f.C.PETZQlO&AULHQRN DRESDEN

Neu! Gesetz!, geschützt. Neu!

Die

neueste und beste Wundbeilsalbe

ist das

Vulneral

D. R. G. M. Nr. 20 512.

Apothek. Grundmanns Wund-Cröme
heilt sof. Wundsein d. Kinder,
entfernt rote Haut- und Ge-
■Kaad sichtsstellen.

beseitigt, ohne der Gesundheit
zu schaden, übelriechenden
Sclnveiss bei Scliweissfüssen,
heilt Frostschaden und Brand-
wunden,

heilt Krampfader-Geschwüre
schlimmster Art,
verleiht rissiger Haut (Hän-
den und Lippen) eine glatte,
J3 schöne Oberfläche,

heilt überhaupt in kurzer Zeit
Wunden jeder Art,

■n, ist in den meisten Apotheken
per Dose 1 Mk. zu haben.
Alleinige Fabrikanten des Vulnerals
Apotheker Grün dm ann & Co.,
Kloster Heinricliau i. Schl.
Aerztlich. erprobt.

1 Viele Anerkennungen. - —

CSD

aller
Branchen
> ii. Lander liefert unt.

“aräntieC.Herm.Serbe

Internationale Adrcssen-Verlagsanetalt
Gegr. 1864. Eeipzig*

Man verlange Cataloginjed. Buchhandlung. ,

444
[nicht signierter Beitrag]: Humor des Auslandes
loading ...