Kautzsch, Rudolf [Editor]; Cades, Joseph [Editor]
Mittelalterliche und Renaissance-Baukunst im Elsass: Reiseaufnahmen eines Architekten — Frankfurt am Main: Wissenschaftliches Institut der Elsass-Lothringer im Reich, 1929

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In den folgenden Bemerkungen zu den einzelnen Blättern ist jeweils zur ersten Tafel eines jeden
Denkmals auch die Literatur verzeichnet. Nicht jedesmal zitiert wurden die Werke, die aus-
nahmslos überall in Betracht kommen oder die doch ganze Gruppen von Kirchen ausführlicher
behandeln. Da diese Werke übersichtlich angelegt sind, auch genaue Register haben, wird man sich
auch ohne Zitat leicht in ihnen zurecht finden. Um der Vollständigkeit willen zähle ich sie hier auf:

F. X. Kraus, Kunst und Altertum in Elsass-Lothringen.
Strassburg 1876 ff.
Dehio und v. Bezold, Die kirchliche Baukunst des Abend-
landes. Zwei Bände Text und acht Mappen. Stuttgart 1892 ff-
G. Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler.
Band IV: Südwestdeutschland. Berlin 1926.
E. Polaczek, Der Übergangsstil im Elsass. Strassburg 1894.
R. Kautzsch, Romanische Kirchen im Elsass. Freiburg i. Br.
1927.
Fr. Hoeber, Die Architektur der Frührenaissance im Elsass.
Deutsche Bauzeitung 47, 1913, S. 494 ff.
K. Staatsmann, das Bürgerhaus im Elsass. Berlin 1912-1925.
Unter abgekürztem Titel zitiere ich die folgenden häufiger
zu nennenden Werke:
L. Christmann, Bilder aus dem Elsass und den Vogesen.
Strassburg, Noiriel 1888—1891. Drei Mappen. Zitiert:
Christmann.
Hartung, Motive der mittelalterlichen Baukunst in Deutsch-
land. Berlin Wasmuth o. J. Zitiert: Hartung.
S. Hausmann und E. Polaczek, Denkmäler der Baukunst
im Elsass. Strassburg o. J. Zwei Bände Folio. Zitiert: Haus-
mann.
S. Hausmann, Elsässische Kunstdenkmäler. Strassburg,
W. Heinrich 1900. Enthält gute Abbildungen von einigen
Portalen. Zitiert: Hausmann, Kunstdenkmäler.
Carl Schaefer, Die mustergiltigen Kirchenbauten des Mittel-
alters in Deutschland. Berlin, Wasmuth 1892. Folio. Zitiert:
Schaefer.

Ausserdem ist nachdrücklich auf die reichen Serien vor-
trefflicher photographischer Aufnahmen hinzuweisen,'
welche die Staatliche Bildstelle in Berlin und das Kunst-
geschichtliche Institut der Universität Marburg besitzen.
Von beiden Stellen sind Verzeichnisse der verkäuflichen
Kopieen zu haben.
Taf. 1—2: Al spach. Ruine der ehemaligen Kloster-
kirche, Benediktinerpriorat, geweiht 1149. Es steht noch
vom Langhaus das Mittelschiff und das nördliche Seiten-
schiff, dieses ganz, jenes aber ebenfalls nur bis zur Höhe der
Seitenschiffsgewölbe. Der Abschnitt des Grundrisses unserer
Tafel 1 gibt den Ostteil des nördlichen Seitenschiffes
wieder. Die Gewölbe vorlagen der Seitenschiffswand sind
nicht alle gleich: weiter nach Westen sind sie reicher ab-
getreppt (vergl. übrigens Tafel 2 rechts unten). Nach den
hier gegebenen Maßen wird man den — ungenauen —
Grundriss in meinen „Romanischen Kirchen“ ohne Mühe
berichtigen können.
Taf. 3—4 a : A11 d o r f. Ehemalige Benediktinerkloster-
kirche. Begonnen um 11905 abgesehen von den Gewölben
des Mittelschiffs um 1200 vollendet. Grundriss und weitere
Aufnahmen im Bulletin de la Societe pour la Conservation
desmonuments historiques d’ Alsace 17, 1900. Hausmann:
Grundriss im Text; Tafel 8 und 13.
Taf. 4 b—5 : Ammerschweier, Rathaus: Portal und Fenster.
1552 (oder 1557 ?).
Taf. 6 — 7: Andlau. Ehemalige Benediktinerinnen-
klosterkirche. Vom mittelalterlichen Bau noch erhalten
die beiden Krypten (11. Jahrhundert): Taf. 6. Ferner der
Westbau: Davon hier nichts wiedergegeben. Endlich die
Vierung und Teile des Chors, nach 1161: Einzelheiten auf
Taf. 7. Alles übrige ist — trotzdem scheinbar romanischen
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