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Krieger, Albert; Badische Historische Kommission [Editor]
Topographisches Wörterbuch des Großherzogtums Baden (Band 2) — Heidelberg, 1904

Page: 927
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Schwabenheim — Schwackenreute.

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1,178. — der hof zu Schwaben 1571 K. Be-
ruin 770b (Kloster Schbnau).

Heincz von Ericheim, ganerbe an dem
haus ze Swobheim 1320 K. Pfalz (Sehwaben-
heim): — ich Hans von Erlikein, hern Han-
sen seligen sone von Erlikein ritters, und
ich Hans von Erlikein, Albrechts seligen sone
von Erlikein, haben zu eym rechten manne-
lehen empfangen von Friederichen bischoff
zu Wormß das huß zu Swabheym mit dem
garten und woge und fischerie, alz ferre die
marcke get, item daz geriecht und vogtie zu
Swabheim in dem dorff darvor 1427 Darm-
stadt, Salbuch des Bischofs Friedrich von
Worms.

vinea in Svabeheim ad a. 779 Cod. Lau-
resham. 1,44S.

Cunradus miles cognomineSwabenheimere
1242 Guden. Sylt 197.

[Heim des Swabo]

Flurnamen: Hohe Strafse 1892 Z. 20,435.
— Römerstraße; damben -ein-Weg „Hohe
Straße" GK.

Funde: Römische Ziegel und Scherben.

Bis 1803 kurpfälzisch (Oberamt Heidel-
berg; KreMremrer Zent).
,.<, Vgl. Eppelheim, Wieblingen.

Schwabenliof, Hof, Gem. Au (Freiburg).

Schwabeiihof, Hof, Zinken Unter-
schwärzenbach, Gem. Schwärzenbach (Neu-
stadt).

Schwabenhof, Hof der Gem. Welschen-
steinach (Wolfach) GK.

Schwabenliof s. Obertal, Gem. Rohrbach
(Triberg).

Schwabenweg s. Bruchsal.

Schwabhansen, Dorf (Boxberg). —
pratum Swabenhusen 1239 WXJB. 3,430. -
Svabehusen 1245 WXJB. 4,95. — Swabhusen
1301 K. Pfalz (Schwabhamen). — in dem
wyler tzu Schwabhusen und in siner marck
1412 K. Pfalz (Schwabhausen). — Husen
1453 FDA. NF. 3,331.

Schwabhaussen das weyler aiget und
stehet mit aller oberkeit churfürstlicher pfaltz
allein zu 1578 Amorbach, Salbuch des Amtes
Boxberg.

Gericht.

ich Philips von Ingelnheim ritter und ich
Wilhelm Knebel von Kaczenelbogen be-
kennen, als Ludwig pfalezgrave by Rine,
des heiligen Romischen Richs ercztruchseß,
mir Philips von Ingelnheim siner gnaden
gerichte in dem dorffe Svehenhusen und die
müle daselbst gegeben hat, die innezuhaben
und zu genießen als ander myner eygen
guter, des haben wir Philips und Wilhelm
obgenant dargegen dem vorgen. herczog
Ludwig unsere teile, die wir als von unser
husfrauwen wegen haben an dem dorff
Hulspach,und dartzu auch unsere teyle an dem

gehuse, das gelegen ist zu Heydelberg in der
Augustiner kleynen gaßen und genant ist
der Lantschaden hufi, gentzlichen . gegeben
1430 K. Pfalz (Schwabhausen).

Zehnte.

ich Hans von Rosenberg han verkauft
Ludwigen pfaltzgraven bey Reyn, churfursten,
meinen halbentheil am zehenden groß und
dein zu Schwabhaußen 1533 K. Pfalz
(Schwabhausen).

[Vgl. Schwabenheim]

Gehörte bis 1803 zum kurpfälzischen
Oberamt Boxberg, 1803—1806 zum Fürsten-
tum Leiningen.

C. W. F. L. Stocker, Chronik von Angel-
thurn, Schillingstadt, Schwabhausen, Win-
dischbuch, Sachsenflur. Heidelberg 1870.
— O. Braunstein, Chronik des Filialdorfes
Schwabhausen. Tauberbischofsheim 1888.

Vgl. Krautheitn.

Schwabhansen, ein Ödung in der Gegend
von Fessenbach und Rammersweier (Offen-
burg). — ? in Mortenowa Svabhusen 961
Kop. 12. Jhs. Straßbü. 1,33. — Swobehusen
1359 FDA. 2,312. — Schwobhusen 1469
K. Berain 2791 (Gengenbach).

Schwabhol' s. Waldau.

Schwabhnsen s. Sehwabhausen.

Scliwiiblishausen, Dorf (Pfullendorf). —
Swabirichishusin Casus monast. Petrishnsen-
sis, MGSS. 20,642. — Swaibericheshusen
1251 Cod. Sal. 1,305. — Swebrichishusin
1251 Cod. Sal. 1,301. — Svaebrichshusen

1262 Cod. Sal. 1.410. — Sweberichshusen

1263 Cod. Sal. 1,428. — Swsebericbshusen
ad a. 1264 Acta Salemitana, Z. 31,114. —
Svvlbrishusun 1356 K Überlingen-Pfullen-
dorf (Pfullendorf). — Swebrishusen 1361
QuSchweizGesch. 15,1,465. — Schweblißbusen
1463 FüB. 6,433. — Sweblißhufien 1493
FUB. 7,240. — Schwäblishusen 1500 FUB.
7,144.

Hugo de Swebrichishusin 1251 Cod. Sal.
1,301. 1262 ib. 1,410. 1264 Acta Salemitana,
Z. 31,114. — ulricus de Sweberichshusen
1263 Cod. Sal. 1,428.

[Hausen des SwabirichJ

Flurname: Im Burgstall GK.

Gehörte bis 1806 zur fürstenbergischen
Reichsgrafschaft Heiligenberg; Heiligenberg
stand auch Niedergerieht, Steuer- und Mili-
tärhoheit zu, während die Grafenrechte die
Grafschaft Sigmaringen besaß, Baumann,
Seekreis 18.

Schwackenrentc, Dorf, und Mühle
Schwackenreute, Mühle, Gem. Schwacken-
reute (Stockach). — die hoff zu Schwaigkrüti
1486 K. Badolfzell (Schwackenreute). —
Schwaigkrüti 1528 Z. 37,14. — Schwayckreuti
bey Mulingen im Madach gelegen 1530 K.
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