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Krieger, Albert; Badische Historische Kommission [Editor]
Topographisches Wörterbuch des Großherzogtums Baden (Band 2) — Heidelberg, 1904

Page: 1379
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1379

Weil - Weildorf.

1380

7,40! — Weyl 1488 K. Mainau (Blumen-
feld).

der kilchensatz ze Wil 1371 K. S. Bla-
siert, (Weil).

[Vgl. Weiler]

Alemannischer Reihengräberfriedhof, IM.
Zentralbl. 1905, 156.

Gehörte zur Herrschaft Blumenfeld;
1805 badiseh.

Vgl. Blumenfeld, Büßlingen, Konstanz.

Weil, Dorf (Lörrach). — in Willa 786
SGallU. 1,99. — Wile 1246 Baslü. 1,138.
1267 ib. 1,355. 1296 Trouillat, MBäle 2,641.
1324 K. Jöhanniterarchive (Weil). 1350
K. Berain 7211 (Kloster 8. Blasiert), villa
1259 Z. 2,492. 1437 K. Breisgauer Archive
(Weil), bann 1316 K. Breisgauer Archive
(Weil), dorf 1368 Schoepflin HZB. 5,482.

— in banno Wila 1298 K. Breisgauer
Archive (Ötlingen). 1340 K. Domstift Basel
(Weil). — Wil am Schlippfe*) 1344 K.
Berain 9598 (Propstei Weitenau). — Wil
1380 K. Domstift Basel (Weil). 1392 K.
Berain 7218 (8. Blasiert). 1413 Grimm,
Weistümer 5,60. — im banne Wyle 1401
K. Breisg. Arch. (Weil). — Wil bi Basel
gelegen 1470 K. Breisg. Arch. (Weil). —
Wiel 1571 K. Berain 9410 (Weil). — Weyll
an der Wysen in die herrschaft Röteln ge-
hörig 1574 K. Breisg. Arch. (Weil). — Wyl
1595 K. Breisg. Arch. (Weil).

apud flumen Wise versus Wile 1291
BaslXJ. 3,5.

Carol marggrave zu Baden und Hachberg
ist rechter ainiger herr und inhaber des
flecken Weil 1571 K. Berain 9410 (Weil).

ze Wile hinder der muli 1323 K. Breis-
gauer Archive (Weil).

daz gut, daz ich Peter von Spechbach ein
ritter han in dem dorfe und in dem banne
ze Wilre 1310 K. Breisgauer Archive (Weil).

— das gotzhus von Witnowe het einne
rehten münchhof ze Wil in dem dorf, stosset
an des gotzhuses von sant Blesin hof 1344
K. Berain 9598 (Propstei Weitenau). —
sant Blesier hof ze Wil 1406 K. Berain 7219
(S. Blasiert). — des gotzhusz von Witnouw
hof ze Wil 1413 Grimm, Weistümer 5,60.

wir Johans von Usenberg und Hesse von
Üsenberg gebrudere entzigen uns des lehens,
so her Cünrat der Münch von Miinchenstein,
den man nennet der Hope, ein ritter von uns
ze lehen hatte, der gerichten gros und klein
ze Wile und was wir in dem egen. dorfe
und banne ze Wile hatten, und och der
manschaft, so wir von dem vorgen. her
Cönrat dem Müncbe von des selben lehens
wegen hatten, an marggraff Otten von Hach-

•) Schlipf, Berg bei Weil, heute zum größten
Teil auf Schweizer Gebiet.

berg und an marggraff Rudolfs sins vettern
handen 1361 K. Breisgauer Archive (Weil).

Vogt.

Otteman Haschart, vogt ze Wile an
marggrafe Rudolfs von Hachberg stat 1370
K. Breisgauer Archive (Weil).

Kirche.

duo altaria in Wiler, maius in honore
sanctorum confessorum Galli, Blasii, Anthonii
et Egidii, minus in honorem gloriose virginis
Marie, Katharine, Margarete et Barbare vir-
ginum 1323 K. Breisgauer Archive (Weil).

— ecclesia Wile cum filia sancti Blasii in
decanatu Warembach zw. 1360—70 IAb.
marc, FDA. 5,87. — ecclesia Wil est in-
corporata capitulo Basiliensi 1493 FDA.
24,218. — zu Weil ist collator daß thumb-
stifft capittel zue Freyburg [Basel bistumbs]
1595 K. Kompetenzbuch 145.

piebanus in Wiler in decanatu Fiurbach
1275 Lib. dec, FDA. 1,212. — Johannes
dictus Spiser de Rinvelden presbiter, pieba-
nus ecclesie parrochialis in Wil prope
Haltingen 1369 K. Kopialbuch 220 (Dom-
präsenz Basel). 1388 K. Domstift Basel
(Efringen).

Flurnamen: vor der bürg 1344 K. Be-
rain 9598 (Propstei Weitenau). — uf der
hohen Strasse, Herweg 14. Jh. Mone, Ur-
geschichte 1,142. 1344 Z. 20,434. — Äußere
Schanz, Innere Schanz, Obere Schanz, Untere
Schanz, Stemenschanz; in den Steinäckern
GK.

Baden-durlachisch (Herrschaft Rötteln).

Vgl. Leidikon.

Weil, Flurnamen auf den Gemarkungen
Öfingen, Riedböhrungen und Sunthausen; auf
der letzteren Gemarkung bezeichnet der Name
wahrscheinlich eine römische Niederlassung,
Baumann in SchrBaar 3,63.

Weildorf, Dorf (Überlingen). — in Linz-
gauve villa Wildorf 849 Kop. SGallU. 2,29.

— villa Wildorf, que sita est prope castellum,
quod vocatur Berge ad a. 1163 WUB. 2,144.

— Wildorf 1165 Cod. Sah 1,15. nach 1176
ib. 1,32. 1253 ib. 1,314. 1267 ib. 2,4. 1274
ib. 2,124. 1293 ib. 2,436. 1337 ib. 3,34.

— Wiildorf 1254 Cod. Sah 1,331. — Wü-
torf 1318 Cod. Sal. 3,151. — Weylldorff
1390 Cod. Sal. 3,399. — Wildorff 1453
Cod. Sal. 3,180. — Wyldorff 1475 Cod. Sal.
3,446.

curia in Wiildorf dicta Selmannesgüt
1254 Cod. Sal. 1,331. — anno 1256 emptio
facta est curie iriferioris in Wildorf, anno
1257 emptio secunda facta est curie supe-
rioris cum iure patronatus Acta Salem., Z.
31,109.

muli ze Wildorf 1399 Cod. Sal. 3,109.

Kirche,

vgl. FDA. NF. 4,219.
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