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Rudolph Lepke's Kunst-Auctions-Haus; Lepke, Rudolph [Oth.]; Koser, E. [Oth.]; Badenfeld, C. v. [Oth.]; Schirmer, J. W. [Oth.]
Katalog / Rudolph Lepke's Kunst-Auctions-Haus, Berlin: Katalog der hinterlassenen Kunstsammlungen E. Koser, C. v. Badenfeld, J.W. Schirmer: bestehend in Oelgemälden und Aquarellen alter und neuer Meister, sowie der Stropp'schen Pokalsammlung, ausserdem Majoliken, Porzellane, Waffen, Schnitzereien etc. : oeffentliche Versteigerung: Dienstag, den 25. März 1890 ... und an den beiden folgenden Tagen — Berlin: Rudolph Lepke's Kunst-Auctions-Haus, Nr. 752.1890

DOI Page / Citation link: 
https://doi.org/10.11588/diglit.56501#0007
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ie hier zum Verkauf gestellte Sammlung meist sehr bedeu-
tender Gemälde und Aquarellen älterer und neuerer Künstler
entstammt nicht dem Nachlasse eines einzelnen Sammlers: es
?I7
j ist vielmehr die Hinterlassenschaft des hier verstorbenen, in
weitesten Kreisen bekannten Kunstfreundes, Herrn Eduard Koser,
mit dem Nachlasse des schon im Jahre 1863 verblichenen Professors
J. W. Schirmer und demjenigen des Herrn Karl von Badenfeld vereinigt;
auch sind noch einige andere Einzelbeiträge hinzugefügt, wie z. B. das
Julius Schrader’sehe Hauptbild König Franz I. nimmt von Lionardo da
Vinci den letzten Abschied“ und die beiden grossen Makart aus un-
genanntem Berliner Privat-Besitze, sowie das sehr bedeutende vonKlever’sche
Bild, welches sowohl in der Berliner Jubiläumsausstellung, wie auch
auf der letzten Pariser Ausstellung vorzüglich beurtheilt und ausgezeichnet
wurde.
Auf diejenigen hervorragenden Bilder erster Meister, welche nicht
durch Reproductionen wiedergegeben sind, hier zurückzukommen, gestattet
der Raum nicht, und wird daher auf die einzelnen, gewissenhaften
Anmerkungen im Kataloge besonders hingewiesen. Hinsichtlich der
Aquarellen aus Schirmers Besitz ist noch zu erwähnen, dass die-
selben fast ohne Ausnahme Geschenke der betreffenden Meister an den
hochverdienten Direktor der Karlsruher Kunstschule sind. Das vorzüg-
liche Hauptbild von Eduard Hildebrandt, No. 56 des Kataloges, stammt
aus der berühmten Theodor Egger’schen Sammlung, während No. 57 aus
der Hinterlassenschaft des Meisters herrührt.
 
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