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Heidelberger Schlossverein [Editor]
Mitteilungen zur Geschichte des Heidelberger Schlosses — 5.1905

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https://doi.org/10.11588/diglit.3259#0004
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Vvrwvrt.

Ls sind nur Späne, die von einer größern Arbeit auf dein Gebiete
psälzischcr Geschichte abfielen, welche bicr zusannnengetragen und auf drän-
gcnden wunsch inebrerer Freunde der Ilunst veröffentlicht werdein Der
gegenwärtige Stand der Farschung über den bseidelberger Mtt bseinrichsbau
verlangt gebieterisch, daß jeder, der iin Stande ist, init neuem Iststarischcin
Material das Dunkel der schwebenden Fragen zu durchbrechen, dasselbe
alsbald tue. Daß etwas für die Sache durch erakte Archivarbeit geschehe,
ist wichtiger als das Ausbeeken neuer Lsvpathesen, die pilsegleich in unsern
Lagen aus dem Boden hervarschießen. Auf dein Mege inethodischen 5nchens
in den deutschen Archiven wird nian nach ineinein sichern Glauben nach
zu ganz erklecklichen Aesultaten lstnsichtlich der Lseidelbergcr Auine gelangcn.
Gs gilt allerdings inehr als ciu Dutzend Zlrchive nach dieser Aichtung
hin svsteinatisch zu durchfarschen, sawahl in Süd-, Mittel- und Narddeutsch-
land wie in Mstreich und Italicn. In Boin selbst gedenke ich inich unter
den pfälzischen Beständen in den nächsten Alanaten genau uinsehen zu kän-
nen. Die massenhaften Anfragen bei einzelnen Archiven um Auskunft über
die hseidelberger Buine waren zweeklas. Daß dieselben iin Allgeineinen
resultatlos bleiben inüssen, weiß jeder nüt der Archivarbeit vertraute
Farscher.

Bach der stilkritischen Seite hin ist der Meg verrannt, auf dein inan
haffte zur Alarheit über die Genesis des Gtt Lseinrichsbaues und über ihn
selbst zu gelangen. Mir inüssen nach Aufdeeknng kunstgeschichtlicher Muellen

iMitteilunge» des Hejdeiberger Schlobvereins. Bd. V. 1
 
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