Ackermann, Jacob Fidelis ; Wenzel, Joseph [Übers.]
Über die körperliche Verschiedenheit des Mannes vom Weibe, außer den Geschlechtstheilen — Koblenz, 1788

Seite: 113
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bei dem männlichen Geschlechte mit einer an-
sehnlichen Hervorragung versehen ist, die von
-em großem und rauhem Kehlkopf, m) un-vor-
züglich dem schildförmigen Knorpel Herrühret,
welche bei diesem Geschlechte so wohl mit einem
grösern als schärfer« Winkel zusammenstossen,
wodurch die äussern Bedeckungen vorgetrieben
werden. Indessen geschieht es doch auch zuwei-
len , daß sich das Weib in der Einrichtung des
Halses dem Manne nähert, in dem Falle nein-
lieh, wenn ein größerer tarynx vorhanden ist.
So ist der Kehlkopf der Verschnittenen zwar
etwas größer als der weibliche; aber doch nicht
so groß als eines nicht Verschnittenen.
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-») klxposir angromiy. ^müercl.
I'om. IV. §.421. Ixio^x ii. seiner
rlmop. S. i?6 eignet dem Mannc einen
dreimalgerauniigcen Kehlkopf zu, als dein
Weibe. Und eben so hat ihn auch Tarin in
der Taf. z; abgebildct. Siehe -V, und auf
der ncmlichcn Tafel L, Dieses von Riol an
angegebene Vcrhältniß des Kehlkopfes in bei-
den Geschlechtern kann zwar stakt haben;
aber zuversichtlich nur in sehr robusten mann,
lichcn Körpern. Heu ermann im 2. Th.
seiner Physiologie. S. z versichert, im Man,
ne und Weibe einen gleichgroßen Kehlkopf
gesunden zu haben.
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