Agricola, Johannes
Sibenhundert vnd Fuenfftzig Deut=scher Spruechwoertter: Mit viel schoenen lustigen vnd nutzlichen Historien vnd Exemplen erklae=ret vnd außgelegt. — [S.l.], 1558 [VD16 A 967]

Page: 275v
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Auslegung Gemeiner
Sasrst ein reines Klauben wort/damit
man Gort alle fachen heimstellet/ daß er es
mache wie cs stn gefall/ srntemalersdoch
rn seinen benden bak/vn machts wie es jm
gefeit/ vn wrr vermögen nie ein harrbreyr
ZN VN»er lenge odergrösse zuznsenen» Mr
brauchens auch unreinem zusirn vn birre/
also/Gorr Kcb vns was sein rrhchcrwr!
leist/allcrn sein gnaden worrlaß er vns/al
lern erlaßvnsvnscrn gedancken nicht fol-
gen / allcrn er gebe vns frrden/ vnd behüte
v?rc> fü r krregen/allcrn erlaß m ir mern wer
be/mcinen mann noch nit sterben / ich hab
noch klerne vncrzogenc kindcr./allei - -?r ver
leche nur daß rch drß oder chencs mcht chu.
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Gott gebe vns nurwas er
vnsgand.
8rß ist auch ein glauben wort / auffdie
laurcre barmherrzrgkert Gortes/ vnd dem
vorige fastgleich/Es schleußt aber wider
dic/dieGorrwöllen gefangen nemen/vnd
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ncn muß man sagcn/Lieberlaß Gor mach
en/vnd brtt jn/daß er drr gebe/ was er dir
gand/dz ist sein gnad. San wir wrsten ure
was wrr brrren/oder wie wrr bitten soUe/
sagt G.paul/v6 ist eben das gebet im Var
tervn-
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