Agricola, Johannes
Sibenhundert vnd Fuenfftzig Deut=scher Spruechwoertter: Mit viel schoenen lustigen vnd nutzlichen Historien vnd Exemplen erklae=ret vnd außgelegt. — [S.l.], 1558 [VD16 A 967]

Page: 294r
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Gott gnad seiner seclc»
Gott die sccle.
Alfs bckl«§en «ir d«s sterben eines mei»

ßwort meldet von der auffersiehnng
wdten/arn Jüngsten rage/ darauß ich,
schlieste/dz errwan dkeTeurschen ein lieche,
des glaubens gehabt hab§/cs sei new oher
alr/Gen sonst glaubt die gaye weit nicht/
dz cm ander leben sei nach disem leben/den
wo es geglaubt würde/so würd ein solches
wildes wesen/so vil finantzen/vurrrw/ be
megerei/vnd der bösen stück vil vnder den
leuten nicht sein, wenn jemand gestorben
ist/des sich einander wundert / vnd fragt/
wre Hehr es dem^ist er gestorben? So sagt
der gefragt wirrMeyn/ er ist nie gestorbe/
er wrrt Aber schier wider auffstehen/dzist/
Er ist vor langest todt gewesen / er wartet
jerzund der auffcrstehung/ vnd des Jung
stcn tagcs / oder also/ Ja Aerrgott/sslr
nicht gestorben sein / er wirdr schier wider
aufferstehen / das ist / er ist langst gestoro
den.

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gehöre wrr/da lasten wir vns nrmersehen/
ist/vnserlebe har einende/wrr sind rod»
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