Agricola, Johannes
Sibenhundert vnd Fuenfftzig Deut=scher Spruechwoertter: Mit viel schoenen lustigen vnd nutzlichen Historien vnd Exemplen erklae=ret vnd außgelegt. — [S.l.], 1558 [VD16 A 967]

Page: 318r
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Leudrschtt Sptächwötte»'. z;8
SG worr rstaußder rhat erwachsen.
Man satte da ßern bawer gewesen sei / der
hab sich hören lassen bei seinen nachbaw--
ren/wre er ein pfcrdr hab/dz sei klüger den
jrpfarchcrr/darzu so regne es anff seinen
acker wen er wöl.Sie mehr kamen für den
Pfarrhcr/vn dieweil ervnweiser gescholre
wrrr/dcn em pferd/verklagrer den bawrn
als einen- d mir des Teuffels kunst vndzau
bcrey vmbgehe / auch als emem verkleiner
der priesterlichen wirdrgkeit Ser bawr sol
fern antwort thun/hebt an vnd fprrcht/Es
scy war/crhabs beides geredt/vn erwöll
es bewersen/dases be^de warscy/nemlich
also/ Gorres wüle rst mein wille / sagt der
bawer/wenGor wilso regnetes/darumb
regnet es wennrch wrl. Zum andern/ich
hab empferdr/dz ist mir em mal im wrntcr
auffdemeysegfallen/daichszurtrenckefü
ret/nun kan dz pferdt desorts mcht vcrges
sen/vnd wen rchs rod schlüge / so könde rch
dz pferd vber den ort nrchr wrdcr bringen.
Vnserpfarrhcrr der ist also offr gerauffet
vnd geschlagen worden m der schencke/dz
chm dreaUgen vor dem kopffehcraussenli^
Kk/wre er den da enrgcgc stchr/noch bleibt
er auß d schenck vnd von den pawern nicht
darumb rst je mern pfcrdr klüger den vttfer
Pfarrhcrr.
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