Allgemeine theologische Bibliothek — 3.1775 [VD18 90309928]

Seite: 14
DOI Heft: DOI Artikel: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeine_theologische_bibliothek1775/0026
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
-4



II-
DoZmara c^riüianne ort^o^oxae reli§io-
NI8 in rkeologicis lecliouibus NL^ira ec explicgrs
3 KcÄore ^oscuenüs ^ca^emiAe 8?.crae 'psieolv-
§iae Dolore /VrcIVm^n6r>ra ?7/6^//Eo. ^Vlo>
lcuae, r/pi5 Vniuersir^ris Laeigrerze, 177z.
Rußisch und lateinisch, überhaupt 59.S.gr. 8.
Lesen und Schreiben besteht die ganze Gelehrt
samkcit des größten Theils der rußischen Gcist-
lichkcit. Ein Mann, der sich durch Belesenheit, gu-
te Erkenntniß und Geschicklichkeit auszeichnct; der
durch mündlichen und schriftlichen Unterricht die
Begriffe seiner Amtsbrüder und überhaupt seiner
Landesleute, aufzuklären sucht, verdient daher lauten
Veyfall: in seinen Schriften nach lauter neuen Auf-
schlüssen und unerwarteten Wendungen zu fragen,
wäre ungerecht. Mit Vergnügen zeigen wir die klei-
ne Schrift des Herrn ArchimandritenTheophylakt
an, welche, wenn man den einzigen §. g6. ausnimmt,
mit den theologischen Kompendien der Protestantin
schen Kirche durchgängig Abcreinstimmt. Von der
Verehrung der Heiligen und der Bilder, vom Fa-
sten u.d. g. findet man hier kein Wort. Durch
das ganze Merkchen, welches aus soM bestehet, und
sowohl ein rußischeö als ein lateinisches Titelblat
hat, stehen beyde Sprachen einander gegenüber;
welches seine Brauchbarkeit vermehrt. Den In-
halt wollen wir hinlänglich, obgleich nur kurz, an-
zeigen.
Zuerst handelt der Hr. Verf. von der natürli-
chen Erkenntniß GokteS §.1—5. Unsre Leser mit
seinem
loading ...