Allgemeine theologische Bibliothek — 3.1775 [VD18 90309928]

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1keolo§iu Do§maüco - ?olemica. i o ;
nach!—- Oder die Anmerkung S. gz^. eo tempo-
re, Huo porrlßicur prmis et vinum aä eäencium ec
bibencjum, ucrmur verdis iniUcutioms; c^uig. lü^ri-
Kus feelt, vol'mcciue, m täLiamus i6em. Das muß
in Erlangen ftyn; in andern lutherischen Gemein,
den aber werden die Worte der Einsetzung vorher,
ehe noch jemand ißt und trinkt, hergesagt. Denn
Las wollen wir doch nicht glauben, daß die Worte,
die der Prediger zum Communicanten sagt: neh-
met hin und— die Worte der Einsetzung ftyn sol-
len?—- Auch werden die Emsctzungswsrte nicht
um deswillen wiederholt: ^uis LkriKus feeir
u.ftw. Denn in dieser Absicht brauchen wir das
Vater Unser, weil Jesus dankete, d.i. betete.— S.
Z58« redet Hr. S. vom Lererer, ^ur. als wenn
er der einzige Fremdling wäre, der nicht wüßte, was
in unser» Tagen von Hrm Leßing geschehen ist.
Von der Kirche giebt er die von unfern alten
gelehrten Theologen längst verworfene Definition:
ell coetus ümAorum , arÄillims umcorum. 1) coe-
rus, das schickt sich nur auf die einzelnen Theile der
allgemeinen Kirche, auf die Christen, die an einem
Orte leben. 2)8an<Ioium; und gleichwohl sagt
er: ecclella esc vsl vliibilis vel mviilkilis und ^lres.
6. kuius eLLlellae verae ea. natura non eK, ut omnss
3L llnAuIi civrum suorum (soll Wohl heißen: eins,)
neLellario liut Iromines re§emci. Z)arLlillimi uni-
rorum, wie und wodurch?— Wir wißen freytich
in dieser Definition kein 6cnus zu nennen, das ge-
rade hineinpaßte; wir würden aber so sagen: die
Kirche besteht aus denenjenigen Menschen, welche
die von Gott durch sein Wort vorgejchriebne Reli-
gion haben und armehmem — Das Wort Kirche
E 4 sagt,
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