Allgemeine theologische Bibliothek — 8.1777 [VD18 90309928]

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Oaviäis alioimm^ue koetarum kebr. 77

der Hr. D., komme der größte Theil der Verschie-
denheiten , die sich zwischen dem L06. -Uexanär.
und Vatican. sinden, S. 154. — Zuletzt kommt
er S* is9 auf die eigentliche Beschaffenheit die-
ser Übersetzung, um zu zeigen, worauf der Kri-
tiker, der dieselbe zur Berichtigung des hebräischen
Textes gebrauchen will, besonders Acht geben müsse.
Endlich giebt er S. l6z Nachricht von den grie-
chischen Handschriften, die er gebrauchet.
Sechster Abschnitt, von den übrigen grie-
chischen Übersetzungen, S. 167 f. Weil die
Übersetzung der I^XX schon viel von ihrem ehe-
maligen Ansehen verloren hatte, und wegen der
Zeugnisse, welche die Christen gegen die Juden
aus derselben hernahmen, den letzteren verhaßt
war; so soll Aguilas dem allgemeinen Verlangen
der Juden nach einer neuen griechischen Ueberfezr
zung durch die seinige entsprochen haben. Hiep
kann Recens. dem Hrn.D. nicht beystimmen. Ee
sieht einmal nicht, wie diese Vorstellung Mit der
vorhergehenden Behauptung, daß die Juden so
viele Stellen um der Christen willen verfälscht hät-
ten, zusammen zu reimen sey: denn, so würde ja
die so verfälschte Uebersetzung recht nach ihrem
Sinne gewesen seyn; waren aber die Verfälschun-
gen von der Art, daß sie die Juden selbst nach ei'-
ner neuen Uebersetzung verlangen machten, so
mußte
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