Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 49.1924

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2AMIAKA

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den ’Aqx. vaot zu °HQcog (f arjvog xwrjysrrjg geworden! Der Stifter
ist ^Qog @acovog Kavco(jd)rr/g oder -(jtsi)rr/g gewesen. Vgl.
Jacobsthal, AM. XXXI 1906, 420 A. 1. Nach navö. sind noch
einige unlesbare Zeilen gefolgt.

Die von Schede, SEG. I 373 herausgegebene Weihung ’lvuag
SrQarcovLöov röv iavrrjg vtöv LEcojzarQov HcojiarQov rov LSroarco-
viöov 'Hqc/l, II. Jh. v. Chr., ruft die Grabschrift Wieg. 90 ScojcarQog
SrQarcoviöov r/Qcog xcllqs in Erinnerung. Statt ’lviag stellt Crönert
Ihag, 'löiag, Olviag, %uag zur Wahl; vglAlvatg, Milet VI, Anh.
Abhdl. Berl. Ak. 1908, 23 f. Z. 8 [s. noch SEG. I S. 139].

10. Die Inscr. Gr. ad res Rom. pert. haben IV 958ff.,
1912, die samischen Inschriften gebracht. Man muß leider
sagen, daß die Bearbeitung auch bescheidenen Ansprüchen nicht
entspricht; nicht einmal die französischen Zeitschriften sind voll
ausgenutzt. Beispiele müssen genügen; ich wähle besonders
Inschriften, die auch Curtius abgeschrieben hat.

Gleich 958 ist nur der völlig unverständliche Text von
Stamatiadis 1 63 (stets als Stamatakis zitiert) unverändert abge-
druckt. Vgl. Berl. Monatsber. 1862, 79, 13; Z. 7—10 Rayet,
Rev. arch. 1872, 24, 39, 5 und^er. 1876, 164; bei C. eine Ab-
schrift des Buleuten Leonidas, besser als gewöhnlich (seine Kopien
stimmen sonst meist mit denen der Berl. Monatsber. überein).
‘ Karco&ev rf/g Jljtr/havf/g ’ Stam.

[AvroxQaroQog KaL \ oa.Qog], (Isov vtov, j !)s]ov UsßaOrov, j Acog
nohecog j| 5 xal j TcjßsQLOv KatöaQog, | #■]scöv ajtoyövov, Hscöv j ^]s-
ßaörcov vtov, d-sov j U~\sßaörov avroxQaroQo[g, j| 10 J\iög Holdcog.

Augustus und Tiberius, beide als Zsvg nohsvg; ob 1—4
und 5 —10 nebeneinander gestanden haben?

959 nach Stam. 1 42 (nach Kritik.); von Astypalaia; ‘quo de
principe agatur non liquet’. Nach Rayet a. O. 36, 1: (0 df/\[iog
TtßsQLOv KXavÖL[ov \ Nf\Qcova, ölg vjtarov, öig av[ro\x\QaroQa,
ör/[iaQ%Lxf/g it-ovö[L\ag rö Jts/utrov, röv svsQysrt/v. 2 n. Chr. nach
Gardthausen, Aug. II 3, 726, 22.

960. Abschrift von C. Er hat in der Zeile vor der jetzigen
Z. 1 noch einige Buchstaben gelesen und sicher richtig ergänzt:
[— — Ovcü.sqLco | — ov vtcp, As[x/iov | vt\covcö, Asxiiov sxy[ö [vco
xrl. Setzen wir nach PR. II 296, 233 vor vto5: . . Möqx\ov ein,
so erhalten wir zu CIL. XIV 4240 ein zweites Zeugnis fur die
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