Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 49.1924

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2AMIAKA

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<5rj[uüi\? — 2 Der Name ’AyafrdvcöQ des Stifters spricht nicht
dagegen, daß er selbst ein Samier war.

Was stand zum Schluß von Z. 2? An ein Verlesen ist bei
den 5,5 cm hohen Buchstaben nicht zu denken; also doch wohl
dia(fdo[scog. Aber was bedeutet dies hier? Wiegand teilte mir
mit, daß beim Heraion kleine Metopen und Triglyphen gefunden
seien; sie haben vielleicht zu dieser Stiftung des Agathanor
gehört; jedenfalls darf man hoffen, daß der Spaten auch dieses
Rätsel lösen werde.

972 = 995 (irrig auch PR. III 280, 700). Vgl. Cichorius,
Röm. Stud. 1922, 431.

988, nach Roß, IG. ined. II 192, vom Heraion, eine Ehren-
inschritt für M. Aur. Antoninus, ist wegen Aqts{i Z. 11 auch
noch von Bürchner, RE. Samos 2200, 4 mit Artemiskult in
Verbindung gebracht worden. Die von Schede, AM. XXXXIV
1919, 44, 35 (SEG. I 403) veröffentlichte Ehrung fiir Iulia Domna,
dazu 45, 35 B (SEG.404) gewährleisten 988, 8ff. die Herstellung:
rj nolig\ Öid twv \ jisql tov\ aQyiJt[Qv |j 10 Tavw ] AQ\TS{iid[co\ qov
£' tov\ Aqts{u[l öojqov As\ooviörjv i OTQaTrjydöv\. Da Caracalla Z. 6
BQSTavvixog tituliert ist und Iulia Domna Gattin des L. Septimius
Severus heißt, sind die Inschriften 210/211 gesetzt. AM. 35 B
wird eher zur gleichzeitigen Basis des Septimius Severus als zu
der Getas gehört haben. Mit dem Archiprytanis Artemidoros
Leonides kann der AM. 40, 31 B, 176 n. Chr., genannte Leonides,
tcöv jisql Ascovidrjv Aqts{ulöc6qov OTQaTijyoov, nicht identisch sein
(so SEG. I zu 396. 403). Z. 2 hat Roß Töv tsQcoT\aTov | KaioaQa\
ergänzt; man erwartet Avtoxq\ccto(qo) | KaioaQa\, wie denn Roß
nach N noch den Rest eines Buchstabens angegeben hat (vgl.
Magie, De Rom. voc. soll. .1905, 64; Gerlach, Gr. Ehreninschr.
1908, 37).

990. Z. 1 ff.- JEjiL[zQÖiTrjv tov isQsa Ttjg ’IlQag,

vlöv 1 EjuxodTOvg tov tsQscog trjg [^IlQag, \ sxyovov T. (<P)1. Mcltqi'ov
tov <tov> lsQs[cog jj 5 tfjg °IlQag xtl.\ zum Schluß 9f. dvsTpiöv
OvvxlrjTLz[cov xal vjtaTLx\cöv, jtavsQa xtI.

Z. 4 TolfiaTQsov hält Kretschmer, Einleitung 331 für richtig;
korrigiert von Dittenberger, Hist. u. phil. Aufs. E. Curtius gew.
1884, 299; Holleaux, Rev. des et. anc. I 1899, 16; IGR. Zum
Namen der Mutter <PlaßLag "46a Kretschmer a. O. 338; zum
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