Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 49.1924

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AUS ALTEN PAPIEREN

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Fr. sah in Aegina: 109 (326; Ecp. ccqX. 1913, 95, 67). 110 (381;
'Ecp. 94, 6/3). 111 (343). 114 (439; nach Must.: ‘della chiesa Exa-
rovrajtvXiavTjg'). Dort schrieb Velsen 1855 im Waisenhause auch
noch 112. 113. 115 ab (338. 168. 375). Nur 106 (412), die
IlaQiäg j.iata, scheint ganz verschollen (nach Pittakis, Ak. I 628
in Delos; nach II 122 in Athen 1831).

Nach Velsen: IG. 168 in tabula ansata — 338: A — 375
‘viereckige Basis mit zwei viereckigen Einschnitten oben’:

IIqcotco AAxl . c- 4. . TTPOZOENOY

Also zwei Grabschriften; die erste im Nominativ, üqcotlo
Äbd[[iov?, nach Wilhelm identisch mit IlQ^coTcb Äbd. der
‘ Hetäreninschrift’ 186, 24; die andere im Genetiv (der selbe
Wechsel gleich 376).

24. Aus Kythnos hat Must. von fremder Hand IG. 521.

522 (A). 1059 (Buchon, Voyage dans l’Eubee usw. 1911, 240).
Sybel 558, aus Kythnos, lautet nach Wolters bei Lepsius a. S. 104
a. O. 100, 325 A>lXtco ÄQXicpäv\ovg] xal IIvdLlhjg XQr)öTrj XalQS.
Eine IIv&LUa IG. 520, 1. 1058 = Sybel 512.

25. Die von Bröndsted in Karthaia abgeschriebenen In-
schriften liegen bis auf 536. 537 in seinen originalen Abschriften
vor. Die Maße der Steine sind mehrfach genau angegeben,
und die Kopien selbst verdienen das ihnen von Boeckh gespendete
Lob (CIG. II S. 280). Es erweist sich, daß die Veröffentlichung
der Abschriften Bröndsteds durch einen Ungenannten im EQ/irjg
loyiog 1819,48 am zuverlässigsten ist, bis auf Zeilenfolge und
Lückenangabe. Abweichende Lesungen von Bröndsted selbst
in den ‘Reisen und Untersuch.’ I 1826 und von anderen nach
ihm sind fast durchweg mit den ersten Abschriften in Einklang
zu bringen. 526. 527 A standen nach Br. auf der vorspringenden,
528 auf der zurücktretenden linken Seitenfläche des Antenblocks
(vom Beschauer aus); die Vorderfläche war nicht beschrieben.
Ich hebe heraus: 526, 6 Ahcollav — 528, 3 ölsts\Xsl\ 10 jlsjio-
vLöfrar, 13 sv KaQ&. — 530, 6 voßoXov — 532, 8 covjcsq (s. IG.
S. 321).

Ein paar Worte fordert 533 = S. 321, 1066, nach Graindor.
Ein Blick auf dessen Text zeigt, daß Z. 7 auffallend kurz ist:
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