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Fundschau 1949—1951: Bronzezeit

250 qm Fläche durch Abheben der Deckschicht untersucht. Doch fand sich kein weiteres
Grab der Bronzezeit. Über die Ergebnisse dieser Untersuchung wird später berichtet
(5142).
Mtbi. 40/6717 Wiesental. — Verbleib: Kraichgaumuseum Bruchsal. (W. Bauer)
St. Ilgen (Heidelberg) „Sandbuckel“.
Aus der Sandgrube, die 1 km südwestlich vom Ort, westlich der Bahnstrecke Bruchsal-
Heidelberg eine Düne abbaut, legte Dr. L. Hirsch 1949 einige Scherben vor. Laufende
Überwachung durch K. F. Hormuth-Bruchsal, der seit 1949 eine größere Fläche syste-
matisch untersuchte, ergab eine Siedlung der Hügelgräberbronzezeit in einem verlehm-
ten Horizont der Düne (vgl. S. 45) (4926).
Mtbl. 32/6618 Neckargemünd. — Verbleib: Archiv des Landesdenkmalamts Karlsruhe.
(Dauber)
Singen (Konstanz) „Rain ob der Kiesgrub“ und „Rußäcker“.
Am Nordrand des bisherigen Stadtgebietes zieht sich eine erhöhte Kiesterrasse hin, auf
der seit Jahren immer wieder einzelne Grabfunde verschiedener Kulturstufen zum


Abb. 13. Singen/Hohentw. Frühbronzezeitl. Hockergrab,
(nach Germania 29, 1951)
 
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