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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 21.1958

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https://doi.org/10.11588/diglit.43788#0064
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58

Rudolf Albert Maier und Elisabeth Sdimid

Fr 54/16: Bruchstücke zweier hell gebrannter „Backteller“ mit leicht verdicktem und finger-
getupftem bzw. mit Einschnitten verziertem Rand (Taf. 3, 6. 11). Dm. etwa 18 cm
und um 15 cm.

Fr 54/17:
Zahlreiche glatte, rauhe und geschlickte Scherben.
ohne Nr.:
Häckselhaltiger, heller Hüttenlehm (ausgeschieden).

Grube 2:
Grubenform: Grundriß rund, muldenförmiger Querschnitt der Sohle. Dm. 0,80—1,00 m; T. noch
0,10—0,20 m.
Funde:

Fr 54/18:
Drei Bruchstücke eines flaschen- oder amphorenartigen Gefäßes (Taf. 4, 5). Aus mittel
gemagertem, hart und rotgelb, im Bruch schwarz gebranntem Ton. Sorgfälig ge-
glättet. Mü.-Dm. etwa 26 cm.
Fr 54/19:
Vier Randstücke verschiedener Gefäße, davon (Taf. 4, 3. 4. 7).
Fr 54/20:
Bruchstücke eines bauchigen, außen geglätteten Gefäßes aus stark gemagertem mürben
Ton. Außen rötlich-gelb, im Bruch schwarz gebrannt.
Fr 54/21:
Dickwandiges, glockenförmiges Miniaturgefäß (Taf. 4,8). H. 5,5 cm; Mü.-Dm. 5,8 cm.
Fr 54/22:
Rand einer sehr großen und tiefen Schale (Taf. 4,10). Mü.-Dm. vielleicht um 55 cm.
Fr 54/23:
Randstück einer unregelmäßigen, weiten Schale (Taf. 4, 9).
Fr 54/24:
Großes Bruchstück einer flauen Knickwandschale (Taf. 4,11). Stark gemagerter, glim-
merhaltiger Ton; die rauhe Oberfläche grau, im Bruch schwarz. Mü.-Dm. etwa 27 cm.
Fr 54/25:
Umbruchfragmente zweier wohl ähnlicher Schalen (Taf. 4,12. 13).
Fr 54/26:
Mehrere glatte und rauhe Scherben.
Fr 54/27:
Fr 54/28:
Fr 54/29:
Knochenspatel aus Tibia von Ziege oder Schaf (Taf. 4, 2). L. 10 cm.
Knochenspatel aus Tibia vom Schwein (Taf. 4, 6). L. 8,2 cm.
Dünner Abschlag aus lederbraunem Silex, eine Kante mit Gebrauchsretusche.
Fr 54/30:
Bruchstück einer Mahlsteinplatte aus Münstertäler Quarzporphyr. Eine Seite durch
Abschlagen zugeformt. Ergänzte Fläche spitzoval. Einseitig durch Feuer verfärbt.
Fr 54/31:
Dreieckiges Ende eines Mahlsteins. Platte aus Murchisonae-Sandstein. Oberfläche glatt.
Eine Seite zugeschlagen.
Fr 54/32:
Bruchstück einer Klopfplatte (Amboß) aus Quarzit. Arbeitsfläche muldenförmig, rauh
gepickt. Rand deutlich und glatt.
ohne Nr.:
Vier faust- bis kindskopfgroße Bruchsteine aus Kalkstein, davon drei angebrannt
(ausgeschieden).
ohne Nr.:
Knochen: 20 Rind; 1 Schwein (evtl, praeadultes Wildschwein); 1 Hornzapfen der
Ziege.

Grube 3:
Grubenform: Grundriß rund, Sohle flache Mulde. Dm. 1,20 m; T. 1,20 m. Einfüllung dunkel-
braun, locker.
Funde:

Fr 54/33:
Stark gebauchtes Unterteil eines wohl flaschen- oder amphorenartigen Gefäßes (Taf.
5,16). Bo.-Dm. etwa 10—11 cm.
Fr 54/34:
Zwei Flaschen- oder Amphorenhälse aus hellgelb bzw. rötlich-schwarz gebranntem
Ton (Taf. 5, 2. 3). Mü.-Dm. etwa 12,5 cm bzw. 14,5 cm.
Fr 54/35:
Eiförmiges Gefäß mit abgesetzt ausladendem Hals und Standboden. Am Rand zwei
brustartig nebeneinandergesetzte Knubben (Taf. 5,14; 28). Dünnwandig, äußerst sorg-
fältig mattglänzend geglättet. Rötlich bis schwarzbraun gebrannter Ton. H. 21,5 cm;
Mü.-Dm. 16,8 cm.
Fr 54/36:
Zahlreiche glatte, rauhe und geschlickte Randstücke (Taf. 5, 1. 4. 9. 10. 13; 6, 4. 7. 8).
Fr 54/37:
Bodenstück von etwa 16 cm Dm. (Taf. 5, 15) und Wandscherbe mit Bodenansatz. Von
dickwandigen, glatten Gefäßen.
Fr 54/38:
Zwei Bruchstücke eines bauchigen, ösenbesetzten Gefäßes mit ausgelegtem Rand
(Taf. 6, 5). Mattglänzend geglättet.
 
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