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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 21.1958

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https://doi.org/10.11588/diglit.43788#0072
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Rudolf Albert Maier und Elisabeth Schmid

Fr 54/196: Eine mit Glimmer und Kalkspat gemagerte braunschwarze Wandscherbe.
Fr 54/197: Zahlreiche meist glatte Scherben.
ohne Nr.: Bruchsteine: 3 faustgroße Doggerkalke, 1 kleines kantiges Fragment von Murchi-
sonae-Sandstein (ausgeschieden).
ohne Nr.: Knochen: 1 Rippe vom Rind.
ohne Nr.: „Kultursinter“ mit Holzkohle.
Grube 15:
Keine Angaben, keine Funde.
Grube 16:
Grubenform: Keine Angaben.
Funde:
Fr 54/198: Flaschenförmiges Gefäß mit lippenartig ausladendem Rand (Taf. 13, 9). Die einzelnen
Scherben wohl durch Auslaugung oft völlig verschieden getönt (keine Feuereinwir-
kung!). H. 34 cm; Mü.-Dm. um 11,5 cm.
Fr 54/199: Mit vier oder fünf Randknubben besetzter glockenförmiger Topf (Taf. 13, 1). Drei
Knubben erhalten. Unregelmäßig und flüchtig geglättet. H. 21,5 cm; Mü.-Dm. 18 cm.
Fr 54/200: Bruchstücke (meist Oberteile) von vier wahrscheinlich glockenförmigen Töpfen und
Bechern (Taf. 13, 6—8. 10). (Taf. 13, 8) schlickgerauht (Auftrag aus mit Magerungs-
mittel durchsetztem Schlick), der Rest mehr oder weniger glatt. Mü.-Dm. etwa
20 cm, 19 cm, 15 cm und 11 cm.
Fr 54/201: Bruchstücke eines großen, wohl glockenförmig geschweiften Vorratsgefäßes mit
Schlickrauhung (Taf. 13, 12). Der auf die Gefäßwand aufgetragene Schlickverstrich
blättert an einzelnen Stellen ab. Mü.-Dm. etwa 35 cm.
Fr 54/202: Randstück eines außerordentlich weiten, wohl kübelförmigen Vorratsgefäßes (Taf.
13,5). Mit rauhem, gemagertem Tonauftrag. Die Scherbe selbst mit Kalkspat ge-
magert.
Fr 54/203: Stark ausladendes Randstück eines kleinen Gefäßes (Taf. 13,11). Mü.-Dm. etwa 11 cm.
Fr 54/204: Mehrere Randstücke.
Fr 54/205: Bodenstück von 7 cm Dm. Aus abstechendem, leicht eisenschüssigem und stark ge-
magertem Ton; braunschwarz gebrannt.
Fr 54/206: Große, anpassende Wandscherbe (d) des punktgesäumten Kübels (Taf. 7, 1).
Fr 54/207: Umbruchscherbe eines Bauchknickgefäßes (Taf. 13,2) von etwa 22 cm größtem Dm.
Fr 54/208: Großes Bruchstück eines amphorenartigen Gefäßes (Taf. 13,3). Mit ausladendem
Rand und wahrscheinlich zwei gegenständigen, auf der Schulter sitzenden waagrechten
Tunnelösen. Eine Öse erhalten. Sorgfältig geglättet. Mittel gemagert, außen gelbrot
und im Bruch schwarz gebrannt. H. 16,5 cm; Mü.-Dm. 13,5 cm.
Fr 54/209: ösenscherbe mit Zapfennegativ von etwas größerem, aber sonst wohl dem vorste-
henden ähnlichen Gefäß. Mit Glimmer und Kalkspat gemagert.
Fr 54/210: Zwei dicke Randstücke einer weiten steilkonischen Schale (Taf. 14, 3). Wellige, aber
mattglänzend geglättete Oberfläche. Mü.-Dm. etwa 43—44 cm.
Fr 54/211: Bruchstücke zweier dünnwandiger Trichterrandgefäße mit deutlichem Randabsatz
(Taf. 14, 1. 2). Sorgfältig geglättet. Mü.-Dm. etwa 21 bzw. 37 cm.
Fr 54/212: Bruchstück eines leicht schalenförmig gewölbten „Backtellers“ mit zart getupftem
Rand (Taf. 14, 4). Hellbraun gebrannt. Dm. etwa 16 cm.
Fr 54/213: Ein weiteres, nicht zugehöriges „Backtellerbruchstück“; mittelbraun gebrannt.
Fr 54/214: Weich braunrot gebranntes „Backtellerfragment“ (Taf. 13, 4).
Fr 54/215: Zahlreiche glatte, rauhe und geschlickte Wandscherben und Bodenstücke.
Fr 54/216: Bruchstück eines durch Feuer verfärbten Mahlsteins aus Quarzporphyr. Seiten steil
zugeschlagen. 10,5 cm X 5,0 cm; H. 5,4 cm.
Fr 54/217: Kugeliger Klopfstein aus Quarzit.
Fr 54/218: Längs gespaltenes, längliches Quarzitgeröll mit abgeklopften Enden, ähnlich den
Schlegelfragmenten von Kleinkems. 11,3 cm X 7,3 cm.
ohne Nr.: Kleiner, kantiger Bruchstein aus Hauptrogenstein. Stark angeätzt (ausgeschieden).
 
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