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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 21.1958

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https://doi.org/10.11588/diglit.43788#0073
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Anhang: Verzeichnis der Funde der Höhensiedlung bei Munzingen

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ohne Nr.: Knochen: 18 Rind; 9 Schwein; 2 Ziege oder Schaf; 29 unbestimmbar,
ohne Nr.: Platte gebrannten Lehms, Löß mit Häcksel durchgeknetet. Wahrscheinlich Stück
einer Herdplatte.
Grube 17:
Grubenform: Keine Angaben.
Funde:
Fr 54/219: Bruchstücke eines glockenförmigen, geschlickten und mit Randknubben besetzten
Gefäßes (Taf. 15, 14). Zwei Knubben erhalten. Der Schlickauftrag ist senkrecht ver-
strichen. Mit Glimmer und Kalkspat gemagert. Mü.-Dm. etwa 20,5 cm.
Fr 54/220: Randstücke von vier teilweise engen, vielleicht becherartigen Formen (Taf. 15, 9. 11.
13). Davon (Taf. 15, 9) mit einer Art Besenstrichzier, (Taf. 15, 11) aus stark eisen-
schüssigem Ton. Mü.-Dm. der ergänzten Stücke etwa 11,5 cm und 12,5 cm.
Fr 54/221: Steilwandiges, glattes Randstück eines großen Gefäßes (Taf. 15, 15). Mü.-Dm. etwa
30 cm.
Fr 54/222: Hals- und Schulterfragment eines dünnwandigen ösengefäßes (Taf. 15, 5). Leicht
geglättet. Vage lippenartige Randbildung. Schräg gestellte Öse. Mü.-Dm. 10 cm.
Fr 54/223: Hals- und Schulterpartie einer ähnlichen, etwas größeren Form (Taf. 15, 7). Leicht
lippenartige Randbildung. Aus stark eisenschüssigem und stark gemagertem Ton,
dunkel- bis schwarzbraun gebrannt. Mü.-Dm. 12 cm.
Fr 54/224: Noch stärker vom übrigen Grubeninhalt abstechende ösenscherbe (Taf. 15, 8). Profil-
stellung nicht gesichert. Eisenhaltiger Ton, unter der kristallinen Magerung einzelne
Kalkspäte. Außen schwarz, im Bruch rotbraun gebrannt.
Fr 54/225: Dickwandiges, weichkonisch ansteigendes Unterteil eines kleinen Gefäßes. Bo.-Dm.
6,5 cm.
Fr 54/226: Dünnes, mattglänzend geglättetes Randstück mit gerade noch erhaltenem Absatz
(Taf. 15, 10). Wohl von Trichterrandgefäß.
Fr 54/227: Großes Bruchstück eines „Backtellers“ (Taf. 15, 16). Der leicht verdickte Rand mit
Fingernagelkerbung. Ziegelrot gebrannt, und vielleicht durch Hitzeeinwirkung stark
verzogen. Dm. etwa 21 cm.
Fr 54/228: Zahlreiche glatte, rauhe und geschlickte Scherben; darunter verstrichene und mit
einer Art Besenstrich verzierte Proben.
Fr 54/229: Bruchstück eines Zwischenfutters aus Hirschgeweih (Taf. 15, 6). Kantig zugeschnitzt
und geschliffen. Tülle für das Beilchen am abgeschliffenen Rosenende. L. 8,9 cm.
Fr 54/230: Pfriem aus halbem Metatarsus von Ziege oder Schaf (Taf. 15, 12). L. 10,8 cm.
Fr 54/231: Kleiner Abschlag eines Jaspisgerölls.
Fr 54/232: Abschlag eines Gerölls aus Ölquarzit, quer abgebrochen. Die eine Längskante mit
etwas Retusche.
ohne Nr.: Sechs faustgroße Bruchsteine aus Doggerkalk (ausgeschieden).
ohne Nr.: Knochen: 2 Rind; 2 Schwein; 2 Hirsch; 11 unbestimmbar.
Grube 18:
Grubenform: Keine Angaben.
Funde:
ohne Nr.: Faustgroße, kantig eckige Bruchsteine: 28 Doggerkalke, 5 Hauptrogenstein, 2 tuffige
Kalke, 1 Kalzitplatte (ausgeschieden).
ohne Nr.: Knochen: 1 Rind; 2 unbestimmbar. — Bruchstück einer Muschelschale (Unio).
Grube 19:
Grubenform: Keine Angaben.
Funde:
Fr 54/233: Unterteil und Scherben eines kleinen Gefäßes mit gerundetem Umbruch und steiler,
glatter Wand. Der Boden leicht eingewölbt. Bo.-Dm. 8 cm.
Fr 54/234: Wenige glatte Wandscherben.
ohne Nr.: Knochen: 7 unbestimmbare Bruchstücke.

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